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Donnerstag, 8. Juni 2017
Darf ich vorstellen: Meine Phobie
Heute geht es um ein recht persönliches Thema und ich habe länger herum überlegt, ob ich darüber überhaupt schreiben will. Nicht weil es mir generell schwer fällt, sondern weil man sich damit natürlich auf mehreren Ebenen angreifbar macht. Dann kam mir aber wieder in den Sinn, wie lange ich ohne Antworten gelebt habe. Ohne zu wissen, dass ich mit meinen Problemen nicht allein bin. Daher ist es mir wichtig, offener darüber zu sprechen, um vielleicht auch nur einem Menschen da draußen die Erkenntnis zu ermöglichen, dass es nicht nur eine „Macke“ ist, sondern eine Krankheit die einen Namen hat. Oder um Nichtbetroffenen näher zu bringen, wie die Welt eines Phobikers aussehen kann. Ich schildere hier meine Erfahrungen. Das kann für andere mit der selben Phobie anders sein, es kann sich aber auch jemand zum Teil darin wieder finden, der eine andere Angststörung hat.
Auslöser für den Blogpost war, dass ich durch einen Zufall jemandem begegnet bin, die die gleiche Phobie hat. Also so richtig im realen Leben (war mir bisher nicht passiert). Wir kamen im Gespräch drauf und lagen uns nach nur wenigen Worten in den Armen. Probleme können verbinden, aber das können sie nur, wenn man sie nicht um jeden Preis verbirgt.
„Hallo, ich heiße Imke und ich habe Angst vorm Kotzen.“
„Hallo Imke.“
Disclaimer: Ich will mit eventuellen humorvollen Äußerungen am Rande das Ganze nicht ins Lächerliche ziehen. Es ist nur meine Art, damit umzugehen.
Der Anfang
Die Angst vorm Erbrechen nennt sich Emetophobie und ist laut Studien verbreiteter als man glaubt. Zu solchen Dingen findet ihr auch Näheres in den Links am Ende, vor allem bei dem Wikipediaeintrag.
Es begann, als ich ungefähr 11 oder 12 Jahre alt war. Trotz Therapie(n) kann ich bis heute nicht sagen, warum es anfing. Hier drei Theorien meinerseits:
- Ich bin ein sehr kontrollierter Mensch, wenn es um meinen Körper und generell um meine Person geht. Je ausgelieferter ich mich in einer Situation fühle, desto unangenehmer ist sie mir. Für mich ist Erbrechen der ultimative Kontrollverlust. Einige andere meiner Ängste deuten in dieselbe Richtung.
- Ich spreche selten aus, was ich denke. Früher war das noch erheblich stärker ausgeprägt als heute, aber generell habe ich große Probleme meine Wünsche und Gefühle zu äußern, bzw. habe sogar Angst davor, dies zu tun. Vielleicht ist die Phobie auch teilweise eine Metapher für das "in sich rein fressen" und "sich nicht auskotzen können/dürfen". Dafür spricht auch, dass die Phobie besser wurde, als ich mich mit dieser Problematik auseinander gesetzt habe.
- Bei meiner dritten Theorie möchte ich nicht ins Detail gehen. Nur so viel: ich bin mit einer schwer kranken Mutter aufgewachsen und vielleicht wollte ich auch eine Krankheit haben, um im Mittelpunkt zu stehen. Ich persönlich glaube aber nicht, dass dieser Punkt der Auslöser war. Vielleicht hat er es aber ein wenig gefördert.
Tatsächlich können spezifische Phobien wohl meist nicht auf einen traumatisierenden Auslöser zurück geführt werden. Oft muss man sich einfach damit abfinden, dass man nicht weiß, warum man diese übersteigerte Angst hat.
Wovor habe ich Angst?
Generell habe ich sowohl Angst, mich selber zu übergeben, als auch andere dabei zu beobachten (auch in Filmen), es zu hören, Erbrochenes zu sehen/riechen usw. Am deutlichsten ausgeprägt sind aber meine Symptome in Bezug darauf, mich selbst zu übergeben. Dabei ist mir bewusst (wie vielen Phobikern), dass meine Angst übertrieben ist. Was ich genau befürchte, weiß ich allerdings nicht. Ich glaube nicht, dass ich sterbe, dass das Erbechen nie wieder aufhört, oder sonst irgendwas. Es ist auch nicht in erster Linie die Blamage, da ich auch Angst habe, wenn ich allein bin. Selbst mitten in einer Panikattacke kann ich nicht sagen, was genau mir eigentlich Angst macht.
Meist gibt es 3 Arten von Emetophobikern. Sie haben Angst sich selbst zu übergeben, andere dabei zu sehen oder beides gleichzeitig. Am häufigsten sind nach meinem Empfinden die erste und die letzte Variante.
Wie zeigt sich die Angst?
Oft höre ich den Satz „Aber Übergeben mag doch niemand. Das findet doch fast jeder ekelhaft.“ Ja, das stimmt. Aber nicht jeder würde sich lieber eigenhändig den Arm brechen, wenn dadurch das Übergeben abgewendet werden könnte. Ich habe keine Angst oder einfach nur Ekel. Ich habe blanke Panik. Wenn mir schlecht wird reagiere ich ab einer bestimmten Intensität mit Zittern, Schweißausbrüchen, Fluchtreflexen, Übelkeit (ja, ist der Brüller, ich weiß) und noch ein paar Begleiterscheinungen wie einer sehr übersteigerten Wahrnehmung von Geräuschen, Gerüchen und optischen Reizen, was die Panikattacke noch unangenehmer macht. Ich neige außerdem dazu, mir Schmerzen zuzufügen (kneifen, starkes kneten der Hände, schlagen) um die Angst zu überlagern bzw. zu durchbrechen. Ich versuche mir das abzugewöhnen, aber je nach Stärke der Attacke ist das leider nicht so einfach. Generell ist mir deutlich häufiger schlecht als anderen Menschen. Diese Übelkeit ist rein psychosomatisch, obwohl mir mit der Aussage keiner zu kommen braucht, wenn ich Panik habe. Es gab Zeiten, da war mir mehrere Stunden am Tag schlecht. Mitterweile gibt es auch sehr viele Tage, an denen mir gar nicht schlecht ist. Es ist zwar seit vielen Jahren ein Wechsel zwischen besseren und schlechteren Zeiten, aber so stark wie als Jugendliche oder mit Anfang 20 ist es nicht wieder geworden.
Trigger
Nicht alles Genannte ist heute noch so stark ausgeprägt wie es mal war, anderes ist schlimmer geworden. Das hat sich mit der Zeit oft gewandelt. Generell habe ich in all diesen Situationen Angst, dass mir schlecht werden könnte und ich mich übergeben könnte. Tatsächlich wird mir durch die Angst dann meist erst recht schlecht, was ziemlich frustrierend ist. (Ich habe mich seit meinem 12. Lebensjahr nicht mehr übergeben. War damals ein Sonnenstich. Drei Mal dürft ihr raten, wie ich zu längerem Aufenthalt in der Sonne stehe.) Im Grunde gehe ich in viele Situationen schon mit einer Angst vor der Angst rein. Nahezu alles was ich im Folgenden nenne, haben mir gegenüber auch schon andere Betroffene als Trigger genannt. Aber da ist jeder natürlich etwas unterschiedlich.
Räume, aus denen ich nicht einfach weg kann.
Sei es durch physische oder gesellschaftliche Gründe (Theater, Kino, Bus, Zug, Auto, Flugzeug, Seilbahn, Konferenzen/Besprechungen/Unterricht, Restaurants…). Je mehr Menschen mit mir dort sind, desto schlimmer. Je fremder mir die Menschen sind, desto schlimmer. Eine fehlende Toilette oder ein tatsächlich fehlende Möglichkeit rauszugehen, macht es noch unangenehmer (volle Seilbahnen, der Horror!). Wenn ich kurz vorher oder vor Ort gezwungen bin, was zu essen, wird es richtig schlimm. Essen gehen und danach ins Kino, oder Essen gehen und danach mit dem Auto oder sogar mit einem Bus nach Hause. Beides meine ganz persönlichen Highlights. Wenn ihr mit mir zusammen in einem Gebäude seid und wissen wollt, wo das nächste Klo ist und wo es am schnellsten raus geht, fragt mich. Ist bei einem längeren Aufenthalt grundsätzlich das erste was ich beim Betreten checke.
Essen, an dem was „dran“ sein könnte.
Früher war jedes Essen, das ich nicht selbst gekauft und zubereitet habe, ein Problem. Essen gehen war immer eine Herausforderung (Fremde Menschen, Gefühl von eingesperrt sein, Essen könnte schlecht sein). Ich habe lange Zeit viele Lebensmittel bzw. Zubereitungsarten vermieden und einiges mache ich heute noch (rohe Eier, roher Fisch, eine Zeitlang Fleisch und Fisch generell, ungenügend gekühlte Lebensmittel, abgelaufene Lebensmittel). Mittlerweile hängt es aber von der Tagesform ab. Mal kann ich Sushi essen, mal nicht. Mal esse ich das Mousse vom Buffet, manchmal nicht (oder ich erkundige mich nach dem Rezept um herauszufinden, ob rohes Ei drin ist, weil es mir unangenehm ist, es direkt zu fragen). Wenn mir jemand erzählt hat, dass er nach dem Konsum bestimmter Lebensmittel erbrechen musste, kann es vorkommen, dass ich diese auch eine Zeitlang nicht mehr esse.
Krankheiten
Wenn mal wieder Noro oder Magen-Darm umgeht, würde ich mich gerne zu Hause einschließen. Geht aber nicht. Ich wasche mir dann oft die Hände, trage in kühleren Jahreszeiten Handschuhe und versuche, mich von Kranken fern zu halten (mein persönlicher Liebling: Menschen die mir erst nach der Umarmung sagen, dass sie gerade erst MD/Noro hatten). Generell haben Emetophobiker große Angst vor Keimen. Früher habe ich darum nur im Notfall öffentliche Toiletten benutzt (und weil ich Angst hatte/habe, dass sich jemand nebenan übergibt.) und fasse teilweise nicht gerne Türklinken oder Haltegriffe an. Doof ist auch, wenn man krank ist und die Untersuchungsmethode ein Trigger ist. Ich kann bei der Untersuchung von Halsentzündungen meine Zunge so wegklappen und meinen Mund derartig aufreißen, dass der Arzt bis zum Darm durch gucken kann, ohne diesen grässlichen Spatel irgendwo rein stecken zu müssen (ich habe einen SEHR ausgeprägten Würgereiz). Schön war auch, als mit einer kleinen Kamera meine Stimmbänder untersucht werden sollten. Ich habe die Ärztin fast angesprungen. Zahnärzte sind ebenfalls der Hit. Was ich mache, wenn mal wieder irgendwann eine Magenspiegelung dran sein sollte, weiß ich noch nicht (eine hatte ich schon). Meine Angst vor der Vollnarkose ist nämlich auch nicht zu verachten.
Medikamente
Ein Problem sind für mich neue Medikamente, denn in jeder gottverdammten Packungsbeilage stehen Übelkeit und Erbrechen ganz vorne. Ich habe also schon teilweise Medikamente nicht genommen, weil ich Angst vor den Nebenwirkungen hatte. Ein Problem können aber auch Medikamente sein, die man gegen die Übelkeit nimmt. Viele Emetophobiker haben immer etwas gegen Übelkeit bei sich, was im schlimmsten Fall zur psychischen oder physischen Abhängigkeit führen kann (beliebt ist MCP, Vomex oder Iberogast). Ich nehme im Moment recht selten was, aber eine gewisse psychische Abhängigkeit kann ich nicht leugnen, da ich nervös werden kann, wenn ich kein Vomex dabei habe.
Schwangerschaft und Kinder
Ist eigentlich klar, oder? Die Mehrheit der Emetophobiker sind Frauen und viele haben Angst, schwanger zu werden. Morgenübelkeit, Geburt und später natürlich die Frage: Was mache ich wenn mein Kind kotzt? (schreiend weglaufen ist halt keine Option) Von den Möglichkeiten der Ansteckung beim Kind will ich jetzt gar nicht anfangen. Teilweise halten sich Emetophobiker generell von Kindern und auch von Schwangeren fern, weil sie bei beiden eine erhöhte Gefahr sehen, dass diese sich übergeben könnten. Hatte ich auch mal, ist aber mittlerweile kaum noch ein Thema. Obwohl es mir bei Kindern teilweise noch schwer fällt. Durch Übung habe ich aber zumindest kaum noch Probleme mit Säuglingen die Milch spucken. Außer ich habe nen richtig schlechten Tag.
Orte wo Menschen kotzen könnten
Ist ein Vermeidungsverhalten, was bei mir gar nicht so stark ausgeprägt ist, aber vorhanden ist es definitiv. Veranstaltungen mit übermäßigem Alkoholkonsum sind für mich nicht so lustig. Flugzeuge mag ich ebenfalls nicht gerne und ich hatte auch schon auf zwei Flügen das Vergnügen, in der Nähe einer Person mit Reiseübelkeit zu sitzen. Generell zucke ich gerne mal zusammen, wenn jemand komisch oder sehr intensiv hustet oder sich abrupt nach unten beugt (meist um was aus dem auf der Erde stehenden Rucksack zu holen, aber das erkenne ich halt erst, nachdem mir das Herz stehen geblieben ist).
Der eigene Körper
Husten, Räuspern, Aufstoßen, können bei mir im schlimmsten Fall Panik auslösen. Komische Bauchgeräusche mittlerweile nicht mehr, denn mein Bauch gluckert und blubbert den ganzen Tag derartig laut vor sich hin, dass ich sonst im permanenten Ausnahmezustand wäre. Generell beobachten sich Emetophobiker sehr akribisch. Eine Betroffene nanne es mal "befindlichkeitsfixiert", was ich sehr treffend finde.
Im Gespräch
Leider kann mir auch vom Sprechen über das Übergeben oder vergleichbares schlecht werden. Generell bei ekelhaften Themen, was aber wieder sehr von den Umständen (wie wohl fühle ich mich an dem Ort, mit den Menschen) und meiner Tagesform abhängt. Wenn jemand im Gespräch Übergeben mit Mimik und Gestik andeutet, ist das allerdings für mich selbst an guten Tagen eher schwierig.
Was tue ich dagegen?
Therapien haben bei mir in der Hinsicht bisher nicht übermäßig viel gebracht, aber ich fürchte, dass bisher auch kein Therapeut die Phobie wirklich ernst genommen hat. Sie haben aber andere Probleme gemildert und mich dadurch insgesamt selbstbewusster gemacht, was dann wiederum den Umgang mit der Phobie deutlich erleiterte. Einige schwören ja auf Konfrontation, aber ich kriege schon beim Gedanken an Kotzvideos derartiges Herzrasen, das ich das einfach nicht bringen würde. Allerdings habe ich in einzelnen Momenten bei mir eine Art Faszination des Grauens bemerkt, was mich ein bisschen irritiert. Dann starre ich bewusst auf Kotzlachen oder Menschen, die sich in der Ferne übergeben. (die Betonung liegt auf "Ferne")
Meine Therapeutin sagte mir mal, dass ich trotz meiner Phobie wenig generelles Vermeidungsverhalten zeige bzw. zeigte. Ich bin halt früher trotzdem mit dem Reisebus zum Musicalausflug meiner Schule gefahren. (Freiwillig. Es war keine Pflichtveranstaltung.) Ich fahre trotzdem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, gehe ins Kino und Theater (mittlerweile aber nur noch auf Randplätze, damit ich schnell weg kann) und nehme allgemein am Leben teil. Es war für mich nie eine Option, mich vollständig zu verkriechen. Vielleicht weil ich durch meine Mutter immer vorgelebt bekam, dass man auch trotz Krankheit viel erleben kann. Aber ich habe leider auch Menschen kennen gelernt, die die Phobie an ihr zu Hause gefesselt hat oder die nur noch mit Mühe unter Menschen gehen können.
Früher habe ich in und um angstauslösende Situationen nichts gegessen, weil ich mir einbildete, dass man mit leerem Magen nicht kotzen kann (mein stärkstes Vermeidungsverhalten). Dieser Selbstbetrug funktioniert leider heute nicht mehr ganz so gut, aber ein relativ leerer Magen macht für mich trotzdem immer noch vieles einfacher. Durch das oft sehr seltsame Essverhalten wird Emetophobikern gerne eine Esstörung diagnostiziert, was aber eben meist nur eine Folge der Phobie ist. War bei mir auch der Fall, als mein Essverhalten mit ca. 17 zu sehr aus dem Ruder lief und ich stark abgenommen hatte. Auch eine Sozialphobie gesellt sich bei Emetophobikern gerne dazu. Diese Diagnose bekam ich als ich ca. 18 war, zusammen mit besagter Essstörung und Depressionen. Die Emetophobie wurde nicht erkannt. Auch Zwangsstörungen (z.B. Waschzwang) können mit der Emetophobie auftauchen.
Bei Panikattacken sagt man meist, dass man in der Situation bleiben soll um zu sehen, dass nichts passiert. Manchmal habe ich eh keine Wahl, weil ich nicht weg komme, aber wenn es geht, quäle ich mich nicht und verschwinde zumindest kurz. Verschwinden kann auch bedeuten, dass ich mich mit Hilfe von Kopfhörern (ich gehe nie ohne Handy und Kopfhörer in potentiell schwierige Situationen) weg beame. Handyspiele gehen auch gut. Wenn ich nichts dergleichen habe, konzentriere ich mich auf Kleinigkeiten. Irgendwelche Gegenstände in meiner Nähe, die ich im Idealfall auch anfassen kann. Dieses Fokussieren hilft mir, nicht völlig in Panik auszubrechen. Ich werde auch mal die Fidget Spinner näher anschauen. Die haben glaube ich Potential und man fällt kaum noch auf damit.
Zu Anfang war es schön, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen und es hat mir sehr geholfen. Mittlerweile halte ich mich ehrlich gesagt von Mailinglisten und Foren fern, da sie meine Situation meist eher verschlechtern. Auch diese Erfahrung kenne ich von anderen (nicht nur Emetophobikern). Man beschäftigt sich dann so intensiv mit der Angst, dass sie im Alltag größer wird, weil man mehr darüber nachdenkt. Auch das Schreiben dieses Textes merke ich bereits. Allerdings nicht nur im negativen Sinne. Ich realisiere auch, wie schlecht es mir mal ging und wie gut es mir im Vergleich heute geht. Dafür gibt es jetzt anderes ... aber irgendwas ist ja immer.
Was können andere tun?
Ich finde es total in Ordnung, wenn selbst eingeweihte Menschen in meiner Umgebung nicht ständig dran denken, dass etwas für mich unangenehm sein könnte. Ich finde es toll wenn sie es tun, erwarte es aber nicht (Ehrlich gesagt möchte ich dann meist in Tränen ausbrechen, weil ich so gerührt bin. Einfach weil es immer noch ungewohnt ist, dass andere darauf Rücksicht nehmen. Das Gefühl in solchen Momenten ist sehr überwältigend und schwer zu beschreiben.) Generell reicht es, wenn ich mir da selbst nen Kopf drum mache. Eigentlich liegt es eher bei mir, dass ich mich äußere, wenn etwas nicht geht, bzw. anders angenehmer für mich wäre. Wenn ich aber den Mut aufbringe es zu äußern, wäre Verständnis sehr nett, weil ich mir halt schon blöd genug vorkomme. Und im Zweifelsfall nachfragen, wenn man sich nicht sicher ist, welches Verhalten hilft (generell bei allen Menschen). Was brauchst du jetzt? Was kann ich anders machen? Wenn ich eine Panikattacke habe, werde ich z.B. meist nicht gerne angefasst oder sogar festgehalten, außer ich suche den Kontakt. Umarmungen sind nett gemeint, aber oft extrem kontraproduktiv. Man kann mir dann helfen, indem man mich aus der Situation raus holt. Im Idealfall physisch oder durch Ablenkung. ("Komm, wir gehen mal ein Stück!" "Komm, wir gucken mal nach XY." "Was hast du eigentlich letztes Wochenende so gemacht?") Gerade wenn alle anderen nicht Bescheid wissen, ist es für mich sehr angenehm, mir nicht selbst die Ausrede einfallen lassen zu müssen. Ich habe da immer noch eine Szene im Kopf, als ich vor vielen Jahren auf einem Mittelaltermarkt von jemandem sehr geistesgegenwärtig aus einer sehr unangenehmen Situation gerettet wurde (Danke Centi!).
Wie lebe ich mit der Phobie?
Da ich nicht weiß, wie ich ohne die Angst leben würde, weil ich mich an die Zeit davor nicht erinnern kann, kann ich nur sagen, wie ich mit ihr lebe. Sie ist immer noch omnipräsent, wenn auch nicht mehr annähernd so stark wie früher. Es vergeht aber trotzdem kaum ein Tag und manchmal kaum eine Stunde, in der sie keine Rolle spielt. Das passiert schon ganz automatisch. Wie sehr mich das einschränkt, ist unterschiedlich. Im Alltag mittlerweile recht wenig, aber bei allem was vom Alltag abweicht, kann es auch schon mehr sein. Manchmal wird mir schwindelig, wenn ich daran denke, was ich mit der Energie alles anfangen könnte, die ich in Ängste stecke. Dann rufe ich mir aber ins Gedächtnis, was ich alles TROTZ der Ängste gemacht habe und ich fühle mich etwas besser. Generell, und das ist nach meiner Erfahrung für viele schwer zu verstehen, gibt es kaum eine Unternehmung, in der nicht zumindest ein kleines bisschen Angst mitschwingt. Ich weiß nicht wie es ist, einen Ausflug, ein Ereignis, einfach nur zu genießen, weil ich das noch nie erlebt habe. Angst ist mein ständiger Begleiter, egal was ich tue (Ängste sind zudem Herdentiere und meine sind leider ganz besonders gesellig, daher hat die Emetophobie ein paar Kumpels mitgebracht). Aber ich kenne es halt nicht anders, darum wird mir das Ausmaß meist nur bewusst, wenn ich die Reaktionen anderer sehe, denen ich davon erzähle.
Das war mein kleiner Seelenstriptease zum Thema Phobie.
Mir ist am Schluss (vor allem für Betroffene) noch wichtig zu vermitteln, dass es mir um ein Vielfaches besser geht, seit ich meine Probleme nicht mehr jedem gegenüber verschweige und seit ich mir Hilfe suche (professionelle und auch solche von Freunden, Bekannten, Verwandten). Damit meine ich nicht, dass ich meine Probleme jedem auf die Nase binde, der mir begegnet. Aber sich Menschen anzuvertrauen und offen zu Einschränkungen und Problemen zu stehen, hat mir vieles erleichtert. Es ist befreiend, weil ich meine Gefühle nicht verstecken muss und mehr ich selbst sein kann. Leider gelingt es mir außerhalb von Therapien nicht in jedem Fall, aber immer wenn ich es schaffe, ist die Erfahrung in Bezug auf die Reaktion der Menschen bisher positiv gewesen. Leider weiß ich auch, dass das nicht immer die Regel ist. Ich hatte da viel Glück. Wenn ihr euch in mehr Offenheit üben wollt, versucht es zunächst bei Menschen, denen ihr vertraut und bei denen ihr euch wohl(er) fühlt. Das müssen keine Menschen sein, die euch nahe stehen. Manchmal ist es auch leichter, den Anfang mit jemandem zu machen, der eine größere Distanz zu euch hat. Und sollte sich ein ungutes Gefühl hinterher einstellen, eine Angst oder sogar Panik, zu viel preisgegeben zu haben, kann ich zumindest nach meiner Erfahrung sagen, dass das recht normal ist. Die ersten Schritte in eine größere Offenheit fühlen sich, egal wie großartig das Gegenüber reagiert, meist nicht besonders schön an. Ich fühle mich dann nackt und angreifbar, will es ungeschehen machen. Weil ich normal sein will, als normal betrachtet werden will. Ich will nicht hervorstechen, sondern in der Masse der Normalen verschwinden. Ich möchte nicht, dass mich jemand anschaut und sofort erkennt, dass ich z.B. gerade kurz vor der Panik bin (auch wenn das ja eigentlich nützlich sein kann). Das ließ mit jedem Mal etwas mehr nach, wird aber wieder stärker, sobald ich mich eine Zeitlang wieder mehr verschließe. Doch insgesamt tut mir dieser Weg gut. Er ist allerdings lang und recht anstrengend, weil man sich immer wieder dazu überwinden muss. Sich verstecken ist so vertraut, so leicht, aber eben auch sehr sehr einsam.
Danke fürs Lesen und danke, wenn ihr es weiter erzählt, sollte euch mal ein potentieller Emetophobiker über den Weg laufen, der noch keinen Namen dafür gefunden hat. Es löst keine Probleme, aber es fühlt sich in dem Moment unbeschreiblich gut an.
Links zum Thema
Sehr guter Wikipedia-Eintrag
Weitere Beschreibung von Emetophobie (auch wenn ich darin nicht alles unterschreiben würde)
Seite der Initiative Get-Together mit weiteren Infos und einem Forum für Betroffene (Das Forum ist recht tot, aber zum Nachlesen taugt es)
Test: Habe ich möglicherweise Emetophobie?
Artikel auf Spiegel Online
Bericht einer sehr stark Betroffenen (Einiges davon könnte von mir kommen. Das mit dem Typen und der Machete, das mit den längeren Reisewegen oder die durchwachte Nacht nach der Einnahme von Medikamenten. Generell war es bei mir aber nie derartig extrem. Generelle Suizidgedanken sind mir aber nicht fremd, auch wenn sie nie konkret waren.)
Mittwoch, 8. April 2015
Mein erster Kontakt zu Poetry Slams
Vielleicht lächeln einige von euch jetzt nur müde, doch ich habe zwar schon viel von Poetry Slams gehört und wollte auch immer mal hin, bin aber nie gegangen. Nun hat es sich aber sogar zwei Mal innerhalb kürzester Zeit ergeben, dass wir den Hintern hoch gekriegt haben, um hin zu gehen. Es waren beide thematische Slams. Ein Metal-Slam und ein Nerdslam. Der Metal-Slam fand ohne Wettstreit statt. Jeder hatte so viel Zeit wie er wollte und es gab auch keinen Sieger. Es ging allerdings ein Hut rum, in dem Geschenke für die Auftretenden gesammelt wurden. Was drin war, sehr ihr hier. Die erste Runde war großartig. Wir haben sehr gelacht. Nach der Pause ging es dann leider schwächer weiter und ein Beitrag hat etwas die Stimmung getrübt. Er hatte uns vorgewarnt, dass schon Menschen den Saal verlassen hatten, nachdem er das vorgetragen hat (wir durften zwischen zwei Beiträgen auswählen). Später verstand ich dann auch warum. Ich dachte, es käme etwas politisch, religiös oder sonst irgendwie Anstößiges. Gut, ein wenig war es das auch. Allerdings eher sexuell anstößig. Es war einfach hochgradig ekelhaft und damit meine ich nicht einen Porno mit ungewöhnlichen Praktiken, sondern eine Sexszene in einem Splatter-Horrorfilm der unteren Kategorie. Ich fand die Idee jetzt noch nicht mal so schlimm, auch wenn sie sehr krank war, aber es war einfach zu viel ... Körperflüssigkeit jeder Art, Nekrophilie, Splatter und Detailverliebtheit. Danach kam die Runde nicht mehr so richtig in Schwung und mir war schlecht. Aber den ersten Teil war es definitiv wert.
Der Nerdslam war einfach nur genial. Hier ging es klassischer zu mit zwei Runden, wobei nach jeder eine Münze von den Zuhörern in die Kiste des besten Slammers gesteckt wurde. Dann kam das Finale der zwei Besten und am Ende noch eine Zugabe des Siegers. Wir haben Tränen gelacht. Bis auf einen Beitrag, der einfach sehr unausgereift wirkte, waren alle Beiträge großartig. Die hinter uns waren keine Nerds und verstanden nur Bahnhof was nach einiger Zeit etwas nervig war. In den Pausen lief diese Fan-Version von Star Wars (ohne Ton), welche sehr unterhaltsam war. Als Musik hatten sie zwar sehr nette Lieder ausgewählt (u.a. Themes von Knight Rider, A-Team und Inspector Gadget sowie "In der Weihnachtsbäckerei" von Rolf Zuckowski), die Playlist war allerdings ein wenig kurz, weshalb wir alle Titel an dem Abend ca. 5-6 Mal hörten. Gefühlt 20-30 Mal, aber das kann zeitlich nicht sein. Obwohl ich nicht behaupten würde, ein klassischer Nerd zu sein, habe ich die meisten Witze und Anspielungen verstanden. Es ging um die Höhen und Tiefen einer Tabletop-Runde, eine Beschwerde bei Peter Jackson für die Hobbitverfilmung, Zombieapokalypsenszenarien, Nerdgirls, Disneyfilme, Harry Potter und diverse Fantasy-Autoren. Auch die beiden Moderatoren gaben zwei Texte zum Besten, die ebenfalls großartig waren. Insgesamt einfach nur toll.
Der Nerdslam war einfach nur genial. Hier ging es klassischer zu mit zwei Runden, wobei nach jeder eine Münze von den Zuhörern in die Kiste des besten Slammers gesteckt wurde. Dann kam das Finale der zwei Besten und am Ende noch eine Zugabe des Siegers. Wir haben Tränen gelacht. Bis auf einen Beitrag, der einfach sehr unausgereift wirkte, waren alle Beiträge großartig. Die hinter uns waren keine Nerds und verstanden nur Bahnhof was nach einiger Zeit etwas nervig war. In den Pausen lief diese Fan-Version von Star Wars (ohne Ton), welche sehr unterhaltsam war. Als Musik hatten sie zwar sehr nette Lieder ausgewählt (u.a. Themes von Knight Rider, A-Team und Inspector Gadget sowie "In der Weihnachtsbäckerei" von Rolf Zuckowski), die Playlist war allerdings ein wenig kurz, weshalb wir alle Titel an dem Abend ca. 5-6 Mal hörten. Gefühlt 20-30 Mal, aber das kann zeitlich nicht sein. Obwohl ich nicht behaupten würde, ein klassischer Nerd zu sein, habe ich die meisten Witze und Anspielungen verstanden. Es ging um die Höhen und Tiefen einer Tabletop-Runde, eine Beschwerde bei Peter Jackson für die Hobbitverfilmung, Zombieapokalypsenszenarien, Nerdgirls, Disneyfilme, Harry Potter und diverse Fantasy-Autoren. Auch die beiden Moderatoren gaben zwei Texte zum Besten, die ebenfalls großartig waren. Insgesamt einfach nur toll.
Mittwoch, 4. März 2015
Lieblingsliste #2
Essen
Auch wenn ich eigentlich fast immer Süßigkeiten mag, bin ich im Moment eher etwas „gesättigt“ was das angeht. Daher mag ich gerade sehr gerne salzige Dinge oder eben Knabbersachen die nicht allzu süß sind. Bei einem Weihnachtsausverkauf hatte ich noch einige Tüten meiner derzeitigen Lieblingskekse ergattert. Sie sind zwar süß, aber nur sehr dezent. Leider scheinen sie als Weihnachtsprodukt zu gelten und werden nun wahrscheinlich nicht mehr erhältlich sein. Leider sind auch schon alle drei Tüten leer gegessen. Die Tatsache, dass sie in meiner Heimatstadt Peine hergestellt werden, finde ich auch sehr großartig.
Trinken
So wenig süß ich es auch beim Knabbern mag, so süß werden meine Getränke. Abends trinke ich im Moment sehr gerne mal eine Flasche dieser fertigen alkoholfreien Cocktails von Voelkel. Sehr lecker. Es gibt auch noch weitere Sorten als diese hier, aber die habe ich schon weg. Außerdem bin ich gerade wieder sehr auf dem Tee-Trip. Vor allem Kräutertees haben es mir angetan.
Lesen
Im Moment lese ich The fault in our stars von John Green (deutsch: Das Schicksal ist ein miser Verräter). Hat wahrscheinlich schon jeder mal von gehört, da es im Moment sehr beliebt ist. Mir wurde gesagt, dass der Film sehr gut sein soll. Vielleicht wage ich mich dann mal dran, wenn ich das Buch durch habe. Ich brauche recht lange, da mein Englisch so schlecht ist.
Gucken
Serientechnisch hat sich nix geändert, aber wir sind auch nicht besonders schnell bei Serien. Bezüglich Filmen hat mich einer ganz besonders …beeindruckt? Geschockt? Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Er heißt Snowpiercer und basiert auf einem Comic, bzw. auf einer Comicreihe. Er ist extrem blutig und psychologisch nicht ohne, wobei ich nicht Psychoterror meine, sondern eher Gesellschaftskritik und so. Die Menschheit hat es geschafft, die Erde durch lustige Experimente in eine Eiskugel zu verwandeln. Ein Mann hat vorher einen Zug gebaut der nun in Endlosschleife um die Welt fährt (ich kürze hier jetzt sehr ab). Es haben Menschen Einladungen in diesen Zug bekommen. Alle anderen Menschen auf der Erde sind gestorben. In diesem Zug versucht nun die unterste Klasse (sie werden extrem schlecht behandelt) sich nach vorne zu kämpfen, um dem Boss die Meinung zu sagen, bzw. ihn zu stürzen. Das hat sie schon mehrfach versucht, aber dieses Mal stehen die Chancen wohl besser. Ob das allerdings eine gute Idee ist, sei dahin gestellt. Am Ende weiß man nicht mehr so recht, auf wessen Seite man eigentlich steht. Sehr verwirrend.
Ansonsten schaue ich gern wieder recht viel bei Youtube und da vor allem Beautyblogs. Hier mal ein paar meiner liebsten (Beauty-)Videoblogs (es sind recht viele, daher hier nur eine Auswahl):
Essiebutton
Eine Kanadierin die in London lebt. Sie ist mir in einigen Ansichten und Verhaltensweisen recht ähnlich, daher gucke ich ihre Videos so gerne. Sie hat einen extrem niedlichen Greyhound namens Reggie.
Fleurdeforce
Sie lebt in der Nähe von London und ist wohl eine der bekanntesten englischsprachigen Beautyblogger. Sie hat auch schon ein Buch heraus gebracht (Glam Guide). Ich schaue sie sehr gern, weil ich ihre Art angenehm finde. Etwas ernüchternd ist, dass sie offensichtlich ziemlich viel Geld hat und somit die gezeigten Produkte für unsereinen meist nahezu unerschwinglich sind. Aber sie hat auch immer nette Tipps für Klamotten und Einrichtung dabei, daher nehme ich trotzdem was mit.
xkarenina
Meine liebste deutschsprachige Videobloggerin, wenn nicht meine liebste Videobloggerin überhaupt. Sie lädt mittlerweile leider seltener Videos hoch, aber das ist ok. Das Studium ist halt doch wichtiger (Medizin). Ich könnte ihr auch zuschauen, wie sie aus dem Telefonbuch vorliest. In deutschen Beautybloggerkreisen gilt ihre Meinung zu Produkten als sehr überlegt und fundiert.
barbieloveslipsticks
Eine sehr sympathische wenn auch manchmal etwas überdrehte deutsche Bloggerin aus Düsseldorf. Sie bewegt sich eher im günstigeren Preissegment bezüglich Kosmetik und nimmt ihre Stellung als Vorbild für jüngere Zuschauer sehr ernst. Immer wieder gibt es auch Videos über andere Themen, die Jugendliche heute bewegen könnten. Sie selber ist aber Mitte 20 soweit ich weiß.
alive4fashion
Dieser Kanal ist kein Beautyblog mehr. Sie hat lange Zeit viel Mode und Kosmetik gemacht und hat jetzt fast ausschließlich auf Basteldinge und Einrichtungstipps umgeschwenkt. Stört mich aber nicht, da ihre Ideen einfach großartig sind.
ingrid nilsen
Ihre Themen sind neben Beauty sehr weit gestreut (Essen, Einrichtung, Klamotten, Deko...). In letzter Zeit kommen immer mehr nachdenklichere Dinge dazu, was mir sehr gut gefällt. Sie ist manchmal etwas überdreht, aber ich finde sie extrem sympathisch.
Anna Akana
Sie ist eine völlig durchgeknallte aber sehr interessante Schauspielerin, die zu den verschiedensten Themen Videos macht. Meist bewegt sich sich in zwischenmenschlichen, psychologischen oder gesellschaftskritischen Bereichen. Ich liebe ihre Videos. Man kann schwer beschreiben, was sie macht, man muss sich einfach mal ein Video anschauen.
booksandquills
Eine Niederländerin die vor 2 Jahren nach London gezogen ist und Hochgeschwindigkeitsenglisch spricht. Sie ist bücherbesessen und mittlerweile stammen ca. 90% der Bücher auf meiner zu-lesen-Liste aus ihren Empfehlungen.
makeup TIA
Ich liebe ihre Haare und ihre unaufgeregte Art. Die Produkte die sie vorstellt sind meist amerikanische Biomarken, die man schlecht bekommt. Weil ich sie so gerne mag, schaue ich ihre Videos aber trotzdem sehr gerne.
Machen
Weil mir einige schöne Gläser (Marmelade, rote Grütze) in die Hände gefallen sind und ich gerade wieder gerne Kerzen anzünde, habe ich sie mit Washi-Tape verschönert und daraus Kerzenhalter gemacht.
Benutzen
Ein paar geliebte Kosmetikprodukte:
Plumful von Mac
Er ist zu einem meiner Alltagslippenstifte geworden und ist für mich ein sehr dezenter Lippenstift, da meine Lippenfarbe von Natur aus recht dunkel ist. Echte Nudetöne gehen bei mir meist gar nicht, da ich dann aussehe wie eine Leiche.
Pinsel von Zoeva
Bisher habe ich mir einige gekauft und sie sind alle großartig. Es gibt sie online und auch im Laden bei Douglas. Das Schöne daran ist, dass sie sehr erschwinglich sind (zwischen 8 und 20 € je nach Größe) und trotzdem eine gute Qualität haben.
Naked Basic 2 von Urban Decay und All about Rose von Catrice
Die Naked Basic habe ich mir erst kurz nach Weihnachten gegönnt, aber sie ist jetzt schon weit vorne mit dabei. Super alltagstauglich, sehr schöne Farbe´n, gute Qualität. Einzig mit der 3. von rechts kann ich nicht so viel anfangen, weil die mir zu warm ist. Aber gerade die links daneben hat es mir angetan. Die Absolute Rose ist mir zwar teilweise etwas zu glitzerig (häufiges Problem bei mir), aber gerade der 2. von rechts (er ist matt) und der 3. von links (als Highlighter) sind meine Favoriten.
Gentle Cream Exfoliant von Dermalogica
Ein chemisches Peeling das ich sehr gerne mag und schon ziemlich lange habe. Ich benutze es ca. ein mal im Monat, manchmal auch seltener, wenn meine Haut gerade nicht mag. Mechanische Peelings gehen bei mir gar nicht, weil sie meine Haut viel zu sehr reizen, daher greife ich eigentlich ausschließlich zu chemischen Peelings.
Fußcreme vom Balea
Da ich ziemlich rissige und trockene Fersen hatte, habe ich diese beiden Cremes ca. jeden zweite oder dritten Abend im Wechsel benutzt und sie haben sehr gut gewirkt.
Einkaufen
Ein Onlineshop der es mir sehr angetan hat ist danipeuss. DER Laden für Papierliebhaber. Papiere, Stempel, Aufkleber und viele Utensilien für einschlägige Hobbies wie Scrapbooking, Projekt Life und Filofax. Welche Laden mich ebenfalls sehr begeistert hat ist Orloff in Köln. Ich wäre am liebsten nie wieder raus gegangen. Es ist ein Geschäft für Büroutensilien und alles rund um Papier. Ein Traum!
Auch wenn ich eigentlich fast immer Süßigkeiten mag, bin ich im Moment eher etwas „gesättigt“ was das angeht. Daher mag ich gerade sehr gerne salzige Dinge oder eben Knabbersachen die nicht allzu süß sind. Bei einem Weihnachtsausverkauf hatte ich noch einige Tüten meiner derzeitigen Lieblingskekse ergattert. Sie sind zwar süß, aber nur sehr dezent. Leider scheinen sie als Weihnachtsprodukt zu gelten und werden nun wahrscheinlich nicht mehr erhältlich sein. Leider sind auch schon alle drei Tüten leer gegessen. Die Tatsache, dass sie in meiner Heimatstadt Peine hergestellt werden, finde ich auch sehr großartig.
Trinken
So wenig süß ich es auch beim Knabbern mag, so süß werden meine Getränke. Abends trinke ich im Moment sehr gerne mal eine Flasche dieser fertigen alkoholfreien Cocktails von Voelkel. Sehr lecker. Es gibt auch noch weitere Sorten als diese hier, aber die habe ich schon weg. Außerdem bin ich gerade wieder sehr auf dem Tee-Trip. Vor allem Kräutertees haben es mir angetan.
Lesen
Im Moment lese ich The fault in our stars von John Green (deutsch: Das Schicksal ist ein miser Verräter). Hat wahrscheinlich schon jeder mal von gehört, da es im Moment sehr beliebt ist. Mir wurde gesagt, dass der Film sehr gut sein soll. Vielleicht wage ich mich dann mal dran, wenn ich das Buch durch habe. Ich brauche recht lange, da mein Englisch so schlecht ist.
Gucken
Serientechnisch hat sich nix geändert, aber wir sind auch nicht besonders schnell bei Serien. Bezüglich Filmen hat mich einer ganz besonders …beeindruckt? Geschockt? Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Er heißt Snowpiercer und basiert auf einem Comic, bzw. auf einer Comicreihe. Er ist extrem blutig und psychologisch nicht ohne, wobei ich nicht Psychoterror meine, sondern eher Gesellschaftskritik und so. Die Menschheit hat es geschafft, die Erde durch lustige Experimente in eine Eiskugel zu verwandeln. Ein Mann hat vorher einen Zug gebaut der nun in Endlosschleife um die Welt fährt (ich kürze hier jetzt sehr ab). Es haben Menschen Einladungen in diesen Zug bekommen. Alle anderen Menschen auf der Erde sind gestorben. In diesem Zug versucht nun die unterste Klasse (sie werden extrem schlecht behandelt) sich nach vorne zu kämpfen, um dem Boss die Meinung zu sagen, bzw. ihn zu stürzen. Das hat sie schon mehrfach versucht, aber dieses Mal stehen die Chancen wohl besser. Ob das allerdings eine gute Idee ist, sei dahin gestellt. Am Ende weiß man nicht mehr so recht, auf wessen Seite man eigentlich steht. Sehr verwirrend.
Ansonsten schaue ich gern wieder recht viel bei Youtube und da vor allem Beautyblogs. Hier mal ein paar meiner liebsten (Beauty-)Videoblogs (es sind recht viele, daher hier nur eine Auswahl):
Essiebutton
Eine Kanadierin die in London lebt. Sie ist mir in einigen Ansichten und Verhaltensweisen recht ähnlich, daher gucke ich ihre Videos so gerne. Sie hat einen extrem niedlichen Greyhound namens Reggie.
Fleurdeforce
Sie lebt in der Nähe von London und ist wohl eine der bekanntesten englischsprachigen Beautyblogger. Sie hat auch schon ein Buch heraus gebracht (Glam Guide). Ich schaue sie sehr gern, weil ich ihre Art angenehm finde. Etwas ernüchternd ist, dass sie offensichtlich ziemlich viel Geld hat und somit die gezeigten Produkte für unsereinen meist nahezu unerschwinglich sind. Aber sie hat auch immer nette Tipps für Klamotten und Einrichtung dabei, daher nehme ich trotzdem was mit.
xkarenina
Meine liebste deutschsprachige Videobloggerin, wenn nicht meine liebste Videobloggerin überhaupt. Sie lädt mittlerweile leider seltener Videos hoch, aber das ist ok. Das Studium ist halt doch wichtiger (Medizin). Ich könnte ihr auch zuschauen, wie sie aus dem Telefonbuch vorliest. In deutschen Beautybloggerkreisen gilt ihre Meinung zu Produkten als sehr überlegt und fundiert.
barbieloveslipsticks
Eine sehr sympathische wenn auch manchmal etwas überdrehte deutsche Bloggerin aus Düsseldorf. Sie bewegt sich eher im günstigeren Preissegment bezüglich Kosmetik und nimmt ihre Stellung als Vorbild für jüngere Zuschauer sehr ernst. Immer wieder gibt es auch Videos über andere Themen, die Jugendliche heute bewegen könnten. Sie selber ist aber Mitte 20 soweit ich weiß.
alive4fashion
Dieser Kanal ist kein Beautyblog mehr. Sie hat lange Zeit viel Mode und Kosmetik gemacht und hat jetzt fast ausschließlich auf Basteldinge und Einrichtungstipps umgeschwenkt. Stört mich aber nicht, da ihre Ideen einfach großartig sind.
ingrid nilsen
Ihre Themen sind neben Beauty sehr weit gestreut (Essen, Einrichtung, Klamotten, Deko...). In letzter Zeit kommen immer mehr nachdenklichere Dinge dazu, was mir sehr gut gefällt. Sie ist manchmal etwas überdreht, aber ich finde sie extrem sympathisch.
Anna Akana
Sie ist eine völlig durchgeknallte aber sehr interessante Schauspielerin, die zu den verschiedensten Themen Videos macht. Meist bewegt sich sich in zwischenmenschlichen, psychologischen oder gesellschaftskritischen Bereichen. Ich liebe ihre Videos. Man kann schwer beschreiben, was sie macht, man muss sich einfach mal ein Video anschauen.
booksandquills
Eine Niederländerin die vor 2 Jahren nach London gezogen ist und Hochgeschwindigkeitsenglisch spricht. Sie ist bücherbesessen und mittlerweile stammen ca. 90% der Bücher auf meiner zu-lesen-Liste aus ihren Empfehlungen.
makeup TIA
Ich liebe ihre Haare und ihre unaufgeregte Art. Die Produkte die sie vorstellt sind meist amerikanische Biomarken, die man schlecht bekommt. Weil ich sie so gerne mag, schaue ich ihre Videos aber trotzdem sehr gerne.
Machen
Weil mir einige schöne Gläser (Marmelade, rote Grütze) in die Hände gefallen sind und ich gerade wieder gerne Kerzen anzünde, habe ich sie mit Washi-Tape verschönert und daraus Kerzenhalter gemacht.
Benutzen
Ein paar geliebte Kosmetikprodukte:
Plumful von Mac
Er ist zu einem meiner Alltagslippenstifte geworden und ist für mich ein sehr dezenter Lippenstift, da meine Lippenfarbe von Natur aus recht dunkel ist. Echte Nudetöne gehen bei mir meist gar nicht, da ich dann aussehe wie eine Leiche.
Pinsel von Zoeva
Bisher habe ich mir einige gekauft und sie sind alle großartig. Es gibt sie online und auch im Laden bei Douglas. Das Schöne daran ist, dass sie sehr erschwinglich sind (zwischen 8 und 20 € je nach Größe) und trotzdem eine gute Qualität haben.
Naked Basic 2 von Urban Decay und All about Rose von Catrice
Die Naked Basic habe ich mir erst kurz nach Weihnachten gegönnt, aber sie ist jetzt schon weit vorne mit dabei. Super alltagstauglich, sehr schöne Farbe´n, gute Qualität. Einzig mit der 3. von rechts kann ich nicht so viel anfangen, weil die mir zu warm ist. Aber gerade die links daneben hat es mir angetan. Die Absolute Rose ist mir zwar teilweise etwas zu glitzerig (häufiges Problem bei mir), aber gerade der 2. von rechts (er ist matt) und der 3. von links (als Highlighter) sind meine Favoriten.
Gentle Cream Exfoliant von Dermalogica
Ein chemisches Peeling das ich sehr gerne mag und schon ziemlich lange habe. Ich benutze es ca. ein mal im Monat, manchmal auch seltener, wenn meine Haut gerade nicht mag. Mechanische Peelings gehen bei mir gar nicht, weil sie meine Haut viel zu sehr reizen, daher greife ich eigentlich ausschließlich zu chemischen Peelings.
Fußcreme vom Balea
Da ich ziemlich rissige und trockene Fersen hatte, habe ich diese beiden Cremes ca. jeden zweite oder dritten Abend im Wechsel benutzt und sie haben sehr gut gewirkt.
Einkaufen
Ein Onlineshop der es mir sehr angetan hat ist danipeuss. DER Laden für Papierliebhaber. Papiere, Stempel, Aufkleber und viele Utensilien für einschlägige Hobbies wie Scrapbooking, Projekt Life und Filofax. Welche Laden mich ebenfalls sehr begeistert hat ist Orloff in Köln. Ich wäre am liebsten nie wieder raus gegangen. Es ist ein Geschäft für Büroutensilien und alles rund um Papier. Ein Traum!
Sonntag, 26. Oktober 2014
Lieblingsliste
Heute gibt es mal eine kleine Liste mit Dingen, die ich im Moment mag oder mit denen ich mich beschäftige. Meist aber beides.
Essen
Ich gestehe, dass ich derzeit ein wenig süchtig nach den Hirse-Bällchen mit Erdnuss von Alnatura bin.
Das hatte ich nicht erwartet, als ich sie vor knapp einem Monat das erste Mal kaufte. Ich wollte nur was nicht süßes haben. Ich mag Erdnussflips nicht besonders und weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich diese hier trotzdem gekauft habe. Es war aber eine gute Entscheidung, denn ich finde sie extrem lecker. Ja, ein bisschen was haben sie von Erdnussflips, aber dann auch wieder nicht. Wer Erdnussflips total ekelhaft findet, sollte diese hier lieber nicht ausprobieren. Ich finde, sie sind lecker erdnussig, dezent salzig und schmecken wenig fettig, was ich bei den Erdnussflips immer unangenehm fand.
Trinken
Wir haben zu Hause eine Dolce Gusto. In einem Haushalt wo alle aus verschiedenen Gründen keinen Kaffee trinken, ist das schon komisch. Sie wird aber trotzdem hin und wieder genutzt. Ich hatte mir vor kurzem dann mal den Chai-Tea-Latte gekauft und bin sehr angetan. Ja, er ist süßer als es mir lieb wäre, aber so hin und wieder mag ich das durchaus mal. Ich mag ihn lieber, als den Karamell-Kakao.
Lesen
Derzeit lese ich “Dragons at Crumbling Castle” von Terry Pratchett. Es ist ein Kinderbuch, aber es ist von Pratchett, also möchte ich es lesen. Bisher (ich habe knapp die Hälfte durch) gefällt es mir gut. Die Geschichten sind niedlich und ich mag das Layout (Bilder, bei Nacht teilweise schwarze Seiten, geschriene Wörter größer geschrieben usw.).
Gucken
Wir haben vor kurzem Buffy wieder aufgewärmt. Die Serie gibt es bei Amazon Prime. Es ist die pure Kindheitserinnerung für mich. Naja, nicht ganz. Ich war etwa 16 oder 17 als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Aber alle Folgen kenne ich nicht und so ist es mal ganz schön, die Serie am Stück zu gucken.
Machen
Nach einer Pause während der letzten stressigen Monate, mache ich mal wieder bei Swap-Bot ein paar Swaps mit. Die Pause hat gut getan und jetzt macht es mir wieder viel Spaß. Ich werde mir die Swaps, an denen ich teilnehme, noch sorgfältiger aussuchen. Mein Problem war ja oft, dass ich mir viel Mühe gegeben habe und dann meist eher enttäuschende Dinge zurück bekam. Meine Ansprüche sind aber auch recht hoch, glaube ich.
Benutzen
Im Moment mag ich die Serie für empfindliche Haut von Weleda besonders gerne. Ich habe schon früher mal eine Creme davon benutzt, aber bisher nicht wirklich regelmäßig. In letzter Zeit hatte ich wieder sehr mit trockenen Stellen und Rötungen zu kämpfen und wollte mal was Neues ausprobieren. Ich habe mir die Reinigungsmilch, die Feuchtigkeitscreme für Normale und Mischhaut und das Öl gekauft. Es gibt auch eine Creme für trockene Haut, aber die sind mir erfahrungsgemäß für Tagsüber zu viel, obwohl ich eher trockene Haut habe. Wenn sie nicht mehr ausreicht (wenn es kälter wird), würde ich einfach das Öl auch morgens benutzen. Bisher nehme ich es nur abends. Ich sprühe nach der Reinigung etwas Thermalwasser von Avene ins Gesicht und verreibe dann auf der nassen Haut 3-4 Tropfen Öl. Man kann natürlich auch normales Wasser nehmen.
Einkaufen
Auch wenn der letzte Einkauf dort komplett zurück gegangen ist, bin ich trotzdem ein großer Fan von TopVinatge. Dort bekommt man Retro-Klamotten aus den 50er und 60er Jahren. Bisher war ich auch immer sehr zufrieden mit den Sachen. Bei meiner letzten Bestellung (Mäntel) fand ich allerdings die Qualität der Stoffe nicht überragend. Die beiden Kleider und die Strickjacke, die ich dort gekauft habe, gehören aber immer noch zu meinen Lieblingen. Sie verkaufen sehr verschiedene Marken und manche sind eben sehr hochwertig, andere auch wieder nicht.
Essen
Ich gestehe, dass ich derzeit ein wenig süchtig nach den Hirse-Bällchen mit Erdnuss von Alnatura bin.
Das hatte ich nicht erwartet, als ich sie vor knapp einem Monat das erste Mal kaufte. Ich wollte nur was nicht süßes haben. Ich mag Erdnussflips nicht besonders und weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich diese hier trotzdem gekauft habe. Es war aber eine gute Entscheidung, denn ich finde sie extrem lecker. Ja, ein bisschen was haben sie von Erdnussflips, aber dann auch wieder nicht. Wer Erdnussflips total ekelhaft findet, sollte diese hier lieber nicht ausprobieren. Ich finde, sie sind lecker erdnussig, dezent salzig und schmecken wenig fettig, was ich bei den Erdnussflips immer unangenehm fand.
Trinken
Wir haben zu Hause eine Dolce Gusto. In einem Haushalt wo alle aus verschiedenen Gründen keinen Kaffee trinken, ist das schon komisch. Sie wird aber trotzdem hin und wieder genutzt. Ich hatte mir vor kurzem dann mal den Chai-Tea-Latte gekauft und bin sehr angetan. Ja, er ist süßer als es mir lieb wäre, aber so hin und wieder mag ich das durchaus mal. Ich mag ihn lieber, als den Karamell-Kakao.
Lesen
Derzeit lese ich “Dragons at Crumbling Castle” von Terry Pratchett. Es ist ein Kinderbuch, aber es ist von Pratchett, also möchte ich es lesen. Bisher (ich habe knapp die Hälfte durch) gefällt es mir gut. Die Geschichten sind niedlich und ich mag das Layout (Bilder, bei Nacht teilweise schwarze Seiten, geschriene Wörter größer geschrieben usw.).
Gucken
Wir haben vor kurzem Buffy wieder aufgewärmt. Die Serie gibt es bei Amazon Prime. Es ist die pure Kindheitserinnerung für mich. Naja, nicht ganz. Ich war etwa 16 oder 17 als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Aber alle Folgen kenne ich nicht und so ist es mal ganz schön, die Serie am Stück zu gucken.
Machen
Nach einer Pause während der letzten stressigen Monate, mache ich mal wieder bei Swap-Bot ein paar Swaps mit. Die Pause hat gut getan und jetzt macht es mir wieder viel Spaß. Ich werde mir die Swaps, an denen ich teilnehme, noch sorgfältiger aussuchen. Mein Problem war ja oft, dass ich mir viel Mühe gegeben habe und dann meist eher enttäuschende Dinge zurück bekam. Meine Ansprüche sind aber auch recht hoch, glaube ich.
Benutzen
Im Moment mag ich die Serie für empfindliche Haut von Weleda besonders gerne. Ich habe schon früher mal eine Creme davon benutzt, aber bisher nicht wirklich regelmäßig. In letzter Zeit hatte ich wieder sehr mit trockenen Stellen und Rötungen zu kämpfen und wollte mal was Neues ausprobieren. Ich habe mir die Reinigungsmilch, die Feuchtigkeitscreme für Normale und Mischhaut und das Öl gekauft. Es gibt auch eine Creme für trockene Haut, aber die sind mir erfahrungsgemäß für Tagsüber zu viel, obwohl ich eher trockene Haut habe. Wenn sie nicht mehr ausreicht (wenn es kälter wird), würde ich einfach das Öl auch morgens benutzen. Bisher nehme ich es nur abends. Ich sprühe nach der Reinigung etwas Thermalwasser von Avene ins Gesicht und verreibe dann auf der nassen Haut 3-4 Tropfen Öl. Man kann natürlich auch normales Wasser nehmen.
Einkaufen
Auch wenn der letzte Einkauf dort komplett zurück gegangen ist, bin ich trotzdem ein großer Fan von TopVinatge. Dort bekommt man Retro-Klamotten aus den 50er und 60er Jahren. Bisher war ich auch immer sehr zufrieden mit den Sachen. Bei meiner letzten Bestellung (Mäntel) fand ich allerdings die Qualität der Stoffe nicht überragend. Die beiden Kleider und die Strickjacke, die ich dort gekauft habe, gehören aber immer noch zu meinen Lieblingen. Sie verkaufen sehr verschiedene Marken und manche sind eben sehr hochwertig, andere auch wieder nicht.
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