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Sonntag, 13. April 2014

Challenge of the week #8

Versuche diese Woche immer mal wieder einen Augenblick ganz bewusst wahr zu nehmen. Wenn du auf die Bahn wartest, an der Kasse im Supermarkt stehst, einen Spaziergang machst. Rieche, fühle, sieh, schmecke, höre. Ist es windig? Was hörst du? Was umgibt dich? Befrage alle Sinne, was sie gerade wahrnehmen. Wenn du sitzt, wie fühlt es sich an? Ist die Oberfläche hart oder weich? Wenn du gehst, nimm wahr wie sich deine Füße immer wieder abrollen. Wie deine Muskeln sich bewegen. Wie riecht deine Umgebung? Wie fühlt sich die Kleidung auf deiner Haut an? Nimm alles ganz genau wahr, ohne es zu bewerten. Besonders wenn es etwas stressiger zugeht, finde ich es immer wieder angenehm für 1-2 Minuten diese Übung zu machen. Es gibt einem die Möglichkeit, für einen Moment auszusteigen und wieder ruhiger zu werden.

Sonntag, 6. April 2014

Callenge of the week #7

Fasse diese Woche mindestens einen Baum an. Egal wo. Und wenn es irgendwo am Straßenrand ist. Berühre ihn mit den Händen. Wie fühlt sich der Stamm an? Rieche an ihm. Halte dein Ohr dran. Hörst du vielleicht die Blätter rauschen? Erkennst du den Baum? Wenn nicht, merke dir wie er aussieht und versuche ihn durch ein Buch oder das Internet zu bestimmen. Versuche diese Woche ganz bewusst darauf zu achten, wie oft du in deinem Alltag Bäume siehst.

Sonntag, 30. März 2014

Challenge of the week #6

Diese Woche wollen wir mal ein bisschen das innere Kind raus lassen, indem wir spielen. Ich finde, spielen wird den Erwachsenen unrechtmäßigerweise abgesprochen. Naja, eigentlich sprechen es sich viele selber ab. Mache also ein oder mehrere der folgenden Dinge: 

  • Geh auf einen Spielplatz und schaukle mindestens 5 Minuten lang.
  • Probiere ein Klettergerüst auf einem Spielplatz aus (kannst du (noch) eine Rolle an einer Reckstange machen, oder Schweinebaumel?).
  • Baue etwas im Sand (vielleicht eine Burg mit einem Graben drum herum?).
  • Spiele mit Kinderspielzeug (Puppen, Bauklötze, Autos...).
  • Mache ein Puzzle.
  • Spiele ein Brettspiel, das eher für Kinder gedacht ist.
  • Male ein Bild mit Buntstiften.
  • Wenn du auf einem Gehweg läufst, dessen Platten wie Hüpfekästchen angeordnet sind, dann hüpf eine Runde.
  • Spring Springseil.
  • Forme etwas aus Knete.
  • Baue eine Höhle aus Kissen und Decken.
  • Nimm dir Becher, eine Badeente oder ähnliches mit in die Wanne und beschäftige dich damit.
  • Renn ein Stück anstatt zu gehen. Einfach so ohne Grund.
  • Spiele mit dem Essen, bevor du es isst ;-)
  • Baue etwas aus Lego.
  • Fällt dir noch ein Lied ein, zu dem man zu zweit mit den Händen klatscht? Wenn ja, such dir jemanden, um es auszuprobieren.
  • Back einfache Kekse und verziere sich bunt.
  • Verstell deine Stimme und lass einen Teddy (oder ein anderes Stofftier/eine Figur) sprechen.
  •  Stelle Salzteig her (Rezepte gibt es im Internet) und forme daraus etwas.
  • Male deine Hände (oder andere Körperteile) mit Wasserfarben an.
  • Lasse Stöckchen auf einem Bach oder Fluss schwimmen und schau wie weit sie kommen.

Sonntag, 23. März 2014

Challenge of the week #6

Iss diese Woche etwas, das du noch nie gegessen hast. Es muss nicht gleich etwas völlig exotisches sein. Das hängt ganz davon ab, wie abenteuerlustig du bist. Wenn es Gemüse oder Obst ist, erkundige dich, wie es zubereitet wird, bzw gegessen wird. 

Sonntag, 16. März 2014

Challenge of the week #5

Überlege dir diese Woche wie es wäre, wenn du diese Welt zum ersten Mal sehen würdest. Was würde dich erstaunen? Was würde dir Angst machen? Sieh die Welt heute mal mit den Augen eines Neugeborenen und staune darüber, dass Vögel fliegen können, dass die Sonne hell ist, dass es überhaupt Geräusche gibt, dass du dich bewegen kannst, Gegenstände greifen kannst. Versuche immer wieder für ein paar Minuten alles um dich herum nicht als selbstverständlich und normal zu sehen, sondern als ein Wunder.

Sonntag, 9. März 2014

Challenge of the week #4

Schreibe diese Woche mindestens einen Brief an jemanden, den du gerne hast. Es ist egal, ob dieser Mensch weit weg ist, oder im Nebenzimmer. Der Brief sollte übrigens mit der Hand geschrieben sein und wenn du so etwas hast, kannst du auch schönes Briefpapier nehmen. Schreib einfach auf, was du gerade denkst, was du an dem Tag gemacht hast, auf was du dich noch freust oder auch wie viel dir der andere bedeutet.

Sonntag, 2. März 2014

Challenge of the week #3

Dieses Mal wird es einfach. Mache ein oder mehrmals diese Woche etwas bei Kerzenschein. Essen, lesen, schreiben, Musik hören, Musik machen oder was dir sonst so einfällt. Ich habe mal bei Kerzenschein gebadet und hatte neben den Kerzen auf dem Wannenrand auch Schwimmkerzen im Wasser. War aber nicht so entspannend, da man absolut regungslos im Wasser liegen musste, damit die Dinger nicht absaufen. Wenn du routinierter Kerzennutzer bist, überlege dir etwas Neues, was du bisher nicht ausprobiert hat. Bitte sei vorsichtig, dass dir nicht die Bude abfackelt. Aber is eigentlich klar, oder?

Sonntag, 23. Februar 2014

Challenge of the week #2

Nimm dir nächste Woche mindestens ein Mal 15 Minuten Zeit, leg ein weißes Blatt und einen Stift (oder mehrere) vor dich hin und mal ein Bild. Mal einfach drauf los. Wenn dir nichts einfällt, dann kritzel vor dich hin. Es geht nicht darum, es hinterher aufzuhängen oder es jemandem zu zeigen. Es geht nicht darum, etwas Schönes zu produzieren oder etwas Perfektes. Wenn du möchtest, kannst du es auch gleich danach wegschmeißen. Versuche nicht, irgend welchen Erwartungen zu entsprechen und denk nicht zu lange nach. Fang an, ohne zu wissen, was es werden soll. Wenn es dir beim ersten Mal sehr schwer fiel, dann probiere es einen oder zwei Tage später noch mal und schau, ob es dann vielleicht leichter geht. 

Rückblick Challenge #1

Die Wahrheit zu sagen oder sich zumindest immer darüber bewusst zu sein, wenn man es nicht tut, fand ich nicht ganz einfach. Ich habe weniger Notlügen oder Halbwahrheiten benutzt, als ich vorher dachte. Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich darauf geachtet habe. Ein mal habe ich mich dabei ertappt, dass ich aus Spaß gelogen habe. Das mache ich hin und wieder. Nicht um die Leute zu betrügen, sondern weil ich mir gerne Geschichten ausdenke und leidenschaftlich gerne schauspielere. So habe ich mir früher mal bei einem Bastelladen bunte Satinbänder für ein Ritual gekauft. Weil ich das aber damals nicht sagen wollte und die Verkäuferin nachfragte, habe ich mir eine nette Geschichte mit einer Kindergruppe ausgedacht. Dieses mal hatte ich plötzlich ein Patenkind. Ich habe teilweise hinterher ein schlechtes Gewissen und frage mich auch, warum ich das gemacht habe (ich tue das nur bei wildfremden Menschen, nie bei mir bekannten). Es geht mir eigentlich selten darum, wirklich etwas zu verschweigen, sondern um den Reiz, sich spontan eine plausible Geschichte auszudenken und diese auf weitere Nachfrage auch überzeugend und stimmig weiter zu spinnen. Das mache ich erst seit meiner Zeit im Improvisationstheater. Ich hoffe die Menschen nehmen es mir nicht krumm.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich Ehrlichkeit um jeden Preis durchaus anstrengend finde, weil sie auch viele Konflikte herauf beschwören kann, die ich nicht immer sinnvoll finde. Oft enden sie im Nichts, beide fühlen sich doof und es wurde nicht wirklich etwas geklärt oder ein Problem gelöst. Da frage ich mich dann schon, ob das nötig war. Klar sollte man nicht jeden Ärger schlucken, aber wenn es nur darin endet, dass die Stimmung verdorben wird und keiner etwas davon hat, dann halte ich es für wenig zielführend. Wenn wenigstens einer sich erleichtert fühlt, wäre es ok, aber so? Na ich weiß nicht.

Sonntag, 16. Februar 2014

Challenge of the week #1

Hier kommt die erste Aufgabe für die nächste Woche. Wir gehen gleich mal richtig in die Vollen. Bei allen Aufgaben bitte ich natürlich darum, dass ihr vorsichtig seid, euren Verstand nicht ausschaltet und alles nur so weit macht, wie ihr es verantworten könnt.

Versuche nächste Woche ehrlich zu sein, so oft es geht. Keine Notlügen, keine Flunkereien oder Sonstiges. Eine Ausnahme sind natürlich Dinge, die dich in ernsthafte Schwierigkeiten bringen könnten, wie z.B. deinem Chef zu sagen, dass du ihn für einen Idioten hältst, oder die einen anderen Menschen unnötig verletzen würden. Wenn dir das zu heikel ist, achte zumindest darauf, wann du lügst und überlege dir, warum du es getan hast.