Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 15. Oktober 2016

Bananenbrot


Normalerweise teste ich Rezepte ein paar Mal, bevor ich darüber schreibe. Das hier fand ich aber gleich beim ersten Mal so dermaßen lecker, dass ich mich traue, es sofort weiter zu geben. Ich habe noch nie vorher Bananenbrot gebacken aber schon öfter von vielen Seiten gehört, wie lecker das ist. Da ich teilweise Zutaten nicht da hatte und nicht noch mal einkaufen gehen wollte, bzw. mir einige Rezepte auch nicht gefielen, habe ich mir eins zusammen gestückelt.

Zutaten

350 g richtig reife Bananen (also mit braunen Punkten, ohne Schale gewogen)
80 g Kokosöl (wenn ihr keins habt, könnt ihr auch Rapsöl oder Sonnenblumenöl nehmen)
60 g Zucker (es geht aber sicher auch mit anderen Süßmitteln)
200 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
50 ml Wasser
1 Prise Salz

Zubereitung

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Mehl, Backpulver und Zimt vermischen und beiseite stellen. Bananen entweder mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren (ich habe sie püriert, weil ich ein sehr feines Brot ohne Stückchen haben wollte). Zucker, Salz, Vanilleextrakt, Wasser und geschmolzenes Kokosöl unter die Bananen rühren. Dann die restlichen trockenen Zutaten unterrühren, bis alles gut vermischt ist. Eine kleine Kastenform einfetten und den Teig hinein schütten.

Ca. 35-45 Minuten backen. Ich empfehle mit einem Stäbchen zu testen, ob es durch ist.

Es schmeckt warm sehr gut, aber auch wenn es abgekühlt ist. Ich esse es mit Butter, Mandelmus, Erdnussbutter, Nuss-Nougat-Creme oder Honig. Es ist aber so saftig, dass es auch ohne alles sehr lecker ist. Ich könnte mir vorstellen, auch mal gehackte oder gemahlene Nüsse rein zu tun.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Müsliriegel/Müsli-Bausatz



Da ich einen recht hohen Riegelkonsum habe (Müsliriegel, Fruchtschnitten usw.) und die Dinger nicht gerade günstig sind (zumindest in der Qualität, die mir genügt), habe ich mich mal selbst dran versucht. Mittlerweile hat sich ein Musliriegelbausatz ergeben, den ich mit euch teilen will. Ich habe gerne welche dabei, falls ich zwischendurch Hunger kriege, bzw. nicht dann essen kann, wenn ich es bräuchte. Essen kann ich nicht verschieben, weil mein Körper das nicht verknusen kann. Daher die vielen Riegel.

Hier also der Bausatz

200g Getreideflocken (Bei mir meist zarte Multikornflocken, aber es geht auch alles andere, was ihr so mögt. Ich habe noch nie nur kernige Flocken genommen. Eventuell braucht ihr dann etwas mehr Bindemittel.)

30g Bindemittel (Habe erst Mehl genommen, im Moment ist es aber Hanfproteinpulver, da ich Probleme mit meinem Eiweißkonsum habe. Es wirkt aber so, dass das Proteinpulver es weniger gut "verklebt". Die Riegel werden noch brüchiger. Mich stört es aber nicht.)

70g Samen und Nüsse (Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Chiasamen oder auch gehackte Nüsse)

95g Nussmus (bei mir in der Regel Mandelmus)

70-100g Süßungsmittel, davon mindestens 50g flüssig (ich mische 30g hellen Sirup, 40g Ahornsirup und 30g Mascobadozucker, weil ich es würzig mag)

80g Fett (ich nehme Kokosöl)

70g Trockenobst (Pflaumen, Datteln, Rosinen, Kirschen, Aprikosen...)

1/2 TL Salz


Gewürze nach Geschmack (bei mir 1/2 TL Zimt, weil Zimt geht bei mir immer, und etwas Vanille)


Zubereitung

Heizt den Ofen auf 175°C O/U-Hitze vor.

Legt eine flache Form (bei mir 17 x 27 ) mit Backpapier aus.

Mischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten.

Gebt das Nussmus, die Süßungsmittel und das Fett in einen Topf und erhitzt es, bis alles miteinander verbunden ist.

Gießt dann die flüssigen zu den trockenen Zutaten und verrührt alles gut.

Die Masse kommt dann in die Form und wird mit einem Löffel leicht angedrückt.

Gebt die Form in den Ofen und lasst das Ganze ca. 20-25 Minuten backen.

Nehmt es heraus und lasst es auf Handwärme abkühlen.

Dann könnt ihr den Riesenriegel mit dem Backpapier aus der Form heben und in Stücke schneiden. Es geht am besten, wenn er nicht mehr heiß, aber auch noch nicht völlig ausgekühlt ist.

Dann lasst ihr alles liegen, bis es vollständig ausgekühlt ist.

Die Riegel halten sich sicher lange. Bei mir sind sie nach spätestens 2 Wochen weg. Ich lagere sie wie Kekse in einer Dose und nehme sie in einer Tupperdose oder bei akutem Platzmangel in Alufolie eingewickelt mit. Letzteres ist aber nicht ganz so empfehlenswert, da sie nicht so stabil wie gekaufte Müsliriegel sind und schnell zerbrechen.

Wenn ihr nicht auf Müsliriegel steht, dafür aber sehr gerne Müsli mögt, könnt ihr auch ein Müsli draus machen. Lasst hierfür die Trockenfrüchte aus der Mischung raus und bereitet sie nur seperat vor. Die ungebackene Masse verteilt ihr auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backt sie so lange, bis es goldbraun ist (20-30 min). Wenn ihr große Stücke mögt, drückt die Masse vor dem Backen etwas zusammen und lasst es unberührt auskühlen. Wenn ihr ein sehr feines, krümeliges Müsli mögt, rührt es zwischendurch und auch nach dem Backen gut durch. Nach dem Abkühlen gebt ihr die Trockenfrüchte und wenn ihr mögt auch noch Schokotropfen oder ähnliches dazu.

Freitag, 29. April 2016

Frühstücksideen

Ich bin ein Mensch, der beim Frühstück extrem viel Abwechslung braucht (wie eigentlich bei jeder anderen Mahlzeit auch, wenn ich ehrlich bin). Daher bin ich immer wieder auf der Suche nach Alternativen zu Brot und Müsli. Generell esse ich unter der Woche eine Kombination aus süß und herzhaft (1. Frühstück zwischen 7 und 8, 2. Frühstück zwischen 9 und 10), wobei ich das Süße eher weg lasse als das Herzhafte. Da ich mittlerweile ein paar Dinge als Frühstück etabliert habe, will ich euch daran teilhaben lassen. Vielleicht ist ja der ein oder andere ebenfalls auf der Suche. Vieles ist nicht übermäßig kreativ, aber meist schnell und nach meinem Empfinden auch lecker. Ich habe teilweise keine klaren Mengenangaben, aber die wären für euch eh wenig Hilfreich, da ich ein extrem mickriger Esser bin und die Meisten wohl kaum davon satt werden würden. Ich bereite übrigens so viel wie möglich am Abend vorher zu. Nur Brot, Dinge mit frischem Obst, gekochter Brei und Rührei mache ich morgens. 




Grießbreivarianten

Ich liebe Grießbrei, aber den Klassiker mit Milch und Obst (bei mir meist Banane oder Apfel) und eventuell Gewürzen (ich nehme Zimt und Kardamom) finde ich für jeden Morgen etwas langweilig. Daher habe ich mit anderen Flüssigkeiten experimentiert. Hierfür nehme ich:

150 ml Saft (bisher Apfel, Orange, Ananas, roter Mulitvitamin oder Traube)

100 ml Wasser (durch das Einkochen wird purer Saft zu intensiv)

2 leicht gehäufte Esslöffel Grieß

Gewürze nach Belieben (zu Apfel und roten Säften gerne Zimt)

Ich gieße einfach den Saft und das Wasser in einen Topf, rühre den Grieß unter und lasse alles ca. 5-10 Minuten köcheln, bis es die Dicke erreicht hat, die ich haben will.

Das kann man natürlich genauso auch mit Getreideflocken verschiedenster Art machen. Ich persönlich mag es aber mit Grieß am Liebsten. Bei Brei aus Getreideflocken ist mein Favorit die Variante mit Milch.

Reis

Die Idee ist eigentlich entstanden, weil ich noch Vollkornreis hatte, der weg musste. Ich koche dafür am Abend etwa drei geschlossene Hände voll Vollkornreis, die dann bei mir für zwei Mal Frühstück reichen. Dafür bringe ich einfach Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen, tue den Reis rein, lasse alles ca. 30 Minuten köcheln und gieße den Reis durch ein Sieb ab. Ich breite ihn dann auf einem Teller aus, damit er schneller abkühlt und stelle ihn später in einer Tupperdose in den Kühlschrank. Zu dem Reis kommen am nächsten Tag meist 3 Komponenten.
 

  1. Nussmus (bei mir Mandelmus oder Erdnussmus)
  2. Trockenfrüchte/frisches Obst (gerne Rosinen, Pflaumen, Datteln, Bananen, Äpfel…)
  3. Optionale Leckereien (Schokodrops, gehackte Nüsse, Gewürze, Honig, Ahornsirup)

Das Nussmus tue ich rein, da der Reis sonst zu trocken ist und es mir einfach gut schmeckt. Meist kommt auf eine Portion Reis (ein Kaffeebecher zur Hälfte oder 2/3 voll, je nachdem, was sonst noch rein kommt) bei mir ein Esslöffel Mus. Das Mus lässt sich besser unterrühren, wenn der Reis leicht warm ist, darum stelle ich ihn vorher in die Mikrowelle. So schmeckt er mir auch besser. Ich nehme das Essen mit ins Büro, daher gebe ich alle Zutaten erst einmal oben drauf und rühre sie nach einem Besuch der Mikrowelle unter. Ja, auch frisches Obst. Gerade bei Banane mag ich es gerne, wenn sie etwas matschig dabei wird.



Weitere süße Dinge
  • Obstsalat (mit dem, was gerade da ist und gerne auch mit Trockenobst und Nüssen)
  • Smoothie (Meist eine Basis aus Saft mit Banane (teilweise noch mit Kokosmilch) und dann weiterem Obst wie Beeren, Mango, Ananas oder Birne. Ich nutze oft Tiefkühlobst, da ich es leichter für kleine Mengen zu portionieren finde. Vieles friere ich selbst ein, wie z.B. Mango, Birne, Ananas und Banane. So kann ich es gut portioniren und auch nutzen, wenn Obst im Angebot ist, wie z.B. Mangos. Auf diese Weise „rette“ ich auch gerne Obst, was droht schlecht zu werden. Zum so essen eignet es sich nach dem Einfrieren nicht mehr, püriert ist es aber kein Problem. Ist übrigens auch püriert als Eis/Sorbet extrem lecker.)
  • Overnight Oats
  • Porridge (Milch (oder Wasser) mit Getreideflocken und meist mit Zimt und Kardamom)
  • Milchreis 
  • Frühstücksmuffins (hierzu gibt es viele Rezepte im Internet und eins auch bei mir)




Wenn ich sehr unkreativ bin bzw. keine Zeit habe, gibt es Brot mit Käse oder Gemüseaufstrich (DM, Bioladen, supermarkteigene Biomarken). Wenn ich entsprechendes da habe, kommt auf mein Brot zusätzlich Gurke, Tomate, Salat oder ähnliches. Ich esse auch gerne ein paar Oliven oder Pfefferonen dazu. Das macht es etwas interessanter. Wenn ich mir ein richtiges Bento mache (wie auf Facebook, Instagram oder Twitter zu sehen ist), plane ich gerne einen Teil für mein Frühstück ein. Die ganze Box ist mir für eine Mahlzeit zu viel. Ich muss dazu sagen, dass ich recht schmerzfrei bin, was ich wann esse. Daher sind meine herzhaften Frühstücksideen wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, weil sich wohl viele nicht vorstellen können, sowas zum Frühstück zu essen.
  • Gedünstetes Gemüse (einfach mit Salz, Pfeffer und Butter, teilweise mit Reis)
  • Backofengemüse (ähnlich wie hier nur mit wechselndem Gemüse und nicht unbedingt mit Quark, sondern auch mit Hummus, Ketchup, verschiedenen Grillsoßen, was halt gerade da ist)
  • Bratlinge/Falafel (aus diesen Mischungen, die man fertig von den meisten Biomarken kaufen kann) teilweise auch mit einem der erwähnten Dips
  • Suppe/Eintopf (ich koche am Wochenende teilweise Suppen vor und friere sie in verschieden großen Portionen ein, also größere als Hauptgericht, kleinere zum Frühstück)
  • Rührei (manchmal mit Pilzen oder anderen Dingen dabei, wenn gerade was weg muss)
  • Dal (meist aus roten Linsen und oft auch mit Gemüse drin, friere ich ebenfalls wie Suppe ein)

Mittwoch, 24. Februar 2016

Kochkursimpressionen

Gestern Abend habe ich bei der VHS einen veganen Kochkurs mitgemacht und da es alles so schön angerichtet war, möchte ich euch einfach ein paar Bilder davon zeigen (auch wenn die Lichtverhältnisse gruselig waren und ich nur das Handy dabei hatte). Das Essen war unglaublich lecker und das Kochen hat viel Spaß gemacht. Die Gerichte waren alle aus der türkischen Küche, da die Kursleiterin Türkin war. Obwohl sie diesen Kurs schon häufiger gemacht hat, hatte sie das Essen sehr genossen. Sie meinte, wir haben die Sachen überdurchschnittlich gut zubereitet.

Zum Nachtisch gab es einen veganen Zupfkuchen, den ich leider vergessen habe zu fotografieren. Er hat mir aber auch am Wenigsten von allem geschmeckt. Zum Einen war er noch recht warm und ich mag keinen warmen Käsekuchen, zum Anderen kann ich mich häufig mit veganem Gebäck nicht so recht anfreunden. 


Linsensuppe


Fladenbrot (ein Gedicht!)


Wasser mit Zitrone und frischer Minze


Bulgursalat


Baba Ghanoush (irgendwo unter der Deko)

 Hummus (mein Highlight des Abends)




Donnerstag, 21. Januar 2016

Nuss(recht)ecke(n)



Dieses Rezept habe ich schon vor einiger Zeit ausprobiert und muss sagen, dass es die leckersten und saftigsten Nussecken sind, die ich je gegessen habe. Da ich zu faul war und mir das immer zu viel Verschnitt ist, habe ich sie aber in Rechtecke geschnitten. Das Original kommt von Backen macht glücklich. Eine Seite, die ich sehr empfehlen kann.

Zutaten Boden

120g Butter

120g Zucker (davon 20 g selbst angesetzter Vanillezucker)

1 Paket Vanillezucker, wenn ihr keinen selbst gemachten zum Zucker dazu getan habt.

2 Eier

300g Dinkelmehl

1 TL Backpulver


Zutaten Belag

200g Butter

200g Muscovadozucker (brauner oder normaler Zucker gehen auch, aber so schmeckt es noch würziger)

5 EL Wasser

200g gemahlene Mandeln

400g Haselnüsse und Walnüsse (so in etwa halb/halb)

4 EL Aprikosenmarmelade (ist praktischer, wenn sie keine Stücke hat)

100g dunkle Kuvertüre


Zubereitung

Die Zutaten für den Boden einfach verkneten, bis sich alles gut verbunden hat, und in Frischhaltefolie eingeschlagen in den Kühlschrank tun (ca. 30 Minuten)

Die Nüsse hacken (ich habe sie in den Häcksler getan) und falls ihr ganze Mandeln nehmt, die Mandeln möglichst fein mahlen.

Butter, Zucker und Wasser in einen Topf tun (er sollte nicht zu klein sein) und bei mittlerer Hitze warten, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Es sollte nicht anfangen zu kochen. Vom Herd nehmen und die gesamten Nüsse unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Die Aprikosenmarmelade kurz in die Mikrowelle stellen und etwas umrühren. Wenn sie leicht warm ist, lässt sie sich besser verarbeiten. Dann gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und die Nuss-Zucker-Mischung ebenfalls darauf verteilen.

Im Ofen bei 175°C Umluft ca. 20-30 Minuten backen. Lieber etwas früher raus nehmen, sonst werden sie zu trocken.

Auskühlen lassen und dann in wie auch immer gewünschte Stücke schneiden. Die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und in einen Spritzbeutel oder einfach in einen Plastikbeutel mit abgeschnittener Ecke geben. Dann die Kuvertüre auf den Stücken verteilen.

Die Nussecken bleiben einige Tage saftig, wenn sie die Chance dazu haben.

Donnerstag, 19. November 2015

Simple Tomatensoße




Ich bin im Besitz eines Kochbuchs für original italienische Küche von Marcella Hazan. Daraus stammt dieses Rezept für meine derzeit liebste Tomatensoße.

Die meisten Rezepte aus diesem Buch haben folgende Eigenschaften:

1. Die Zutatenliste ist kurz und simpel.
2. Fast jeder ernährungsbewusste Mensch verspürt den Drang, die Butter/Öl-Menge zu reduzieren.
3. Die Zubereitung braucht immer um ein Vielfaches länger, als man dachte.

Wenn das alles auf ein Rezept zutrifft, ist es wahrscheinlich ein italienisches Original. Für die Lasagne, die ich daraus nachgekocht habe, brauchte ich ca. 5-6 Stunden. Für die Bolognese soweit ich mich erinnere immerhin nur 3 Stunden. Aber eines steht fest: Das ist gut investierte Zeit.

Zutaten 
(leicht abgewandelt) für 200g ungekochte Nudeln

1 Dose Tomaten à 400g (Ob ganze oder stückige Tomaten, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich hatte beides schon und mir gefielen die ganzen Tomaten etwas besser.)
1 kleine Zwiebel
2 EL Butter
½ TL Salz (eventuell am Ende noch etwas abschmecken)


Zubereitung

Zwiebel halbieren und häuten und mit allen anderen Zutaten in einen Topf geben (ja, die Zwiebel bleibt ganz). Dann das Ganze zum Kochen bringen und 45 Minuten bei wenig Hitze köcheln (es soll nur leicht blubbern). Dabei gelegentlich umrühren. Nebenbei irgendwann noch die Nudeln kochen. Am Ende die Zwiebel wieder entfernen. Das wars schon. Simpel aber sehr lecker.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Nudeln mit roten Linsen




Ja, ich muss zugeben, schön sehen sie nicht aus. Gerade durch die Vollkornnudeln. Aber ich kann euch versichern, dass sie lecker sind, sofern ihr Linsen mögt. Ich finde, dass gerade rote Linsen gut für Einsteiger sind, die sich bisher entweder beim Kochen oder beim Essen noch nicht an Linsen heran getraut haben. Wer ein netteres Foto davon haben möchte, kann bei Küchengötter schauen, wo ich das Rezept her habe.


Zutaten


150 g Zwiebeln

1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
150 g rote Linsen
2 TL gekörnte Brühe
1 TL Kurkuma
300 g Nudeln (ggf. Vollkorn)
Salz
300 ml Milch (ggf. mehr)
Cayennepfeffer
1 Bund glatte Petersilie oder 2 EL TK-Petersilie
60 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung


Zwiebeln in feine Würfel schneiden und Knoblauch entweder pressen oder fein hacken. Das Öl in eine Pfanne mit hohem Rand geben und zunächst die Zwiebeln etwa 5 Minuten bei schwacher Hitze braten. Dann den Knoblauch dazu geben und mitbraten. Er darf nicht bräunen, also ggf. die Hitze noch weiter reduzieren.


Parallel zu den Zwiebeln die Linsen in 230 ml kaltem Wasser zusammen mit dem Kurkuma und der Brühe in einem Topf aufsetzen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln. Die Linsen sollten nicht allzu stark zerfallen.


Die Nudeln in Salzwasser garen.


Dann die Linsen zusamen mit der Milch zu den Zwiebeln geben und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis es eine sämige Soße ergibt. Sollte sie zu trocken werden, einfach Milch nachgießen. Linsen können schnell trocken schmecken, also lieber etwas mehr Milch dazu tun als zu wenig. Am Ende mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Die Nudeln dazu geben und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Petersilie (wenn ihr frische nehmt, vorher hacken) und den Parmesan unterrühren.


Sonntag, 26. April 2015

Himbeermuffins mit weißer Schokolade





Das ursprüngliche Rezept habe ich hier her. Habe es aber etwas abgewandelt, da ich die Kombination aus Himbeeren und weißer Schokolade sehr gerne mag.

Zutaten für ca. 18 Muffins

100g Butter
160g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier
300g Mehl
eine Priese Salz
2 TL Backpulver
150ml Joghurt
250g Himbeeren
200g weiße Schokolade


Zubereitung

Zimmerwarme Butter und Zucker schaumig rühren. Wenn ihr, wie ich, die Butter in der Mikrowelle geschmolzen habt, sollte sie gut abgekühlt sein. Der Teig darf nicht zu warm sein, wenn am Ende Himbeeren und Schokolade dazu kommen. Dann das Vanillemark, die Eier und den Joghurt unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz verrühren und zu der Creme geben. Schokolade grob hacken und sie mit einem Löffel oder Teigschaber unterrühren. Nun kommen die Himbeeren dazu. Sie sollten nicht angetaut sein und müssen schnell aber vorsichtig untergehoben werden, da sie sonst den Teig rot färben (Wenn das aber für euch der gewünschte Effekt ist, nur zu.). Sollten mehrere Himbeeren aneinander kleben, solltet ihr sie erst lösen. Muffinformen mit Papierförmchen auslegen und mit einem Eisportionierer oder mit Löffeln die Formen zu 2/3 füllen. Bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen. Das hängt ein bisschen von eurem Ofen ab und ob ihr sie eher hell oder dunkel mögt. Sonst einfach mit einer Stricknadel rein stechen und gucken, ob noch Teig hängen bleibt. Durch die Himbeeren schmecken die Muffins nicht so süß, was ich sehr gerne mag.

Freitag, 3. April 2015

Müslimischung und Frühstückspassion

Schon seit Jahren haben wir festgestellt, dass uns bei den meisten Müslis irgendwas fehlt. Sie sind nicht schlecht, aber so richtig toll sind sie auch nicht. Selbst die Teureren konnten uns nicht immer überzeugen. Daher begann ich, verschiedene Varianten von Müsli selber zu mischen. Es ging dabei darum, einen Kompromiss zwischen lecker und gesund zu finden. Mittlerweile hat sich u.a. eine recht simple und schnelle Müslimischvariante eingebürgert und hält sich jetzt bestimmt schon ein Jahr. Es ist nix Großartiges (vor allem, weil es aus fertigen Müslis besteht), aber ich wollte es trotzdem einfach mal mit euch teilen. Ich gebe die Mengen in Tassen an, aber letztendlich soll es nur das Verhältnis der einzelnen Zutaten zeigen. Ihr könnt Kaffeebecher, Tassen, Esslöffel oder Eimer nehmen. Ich habe bei den meisten Zutaten verlinkt, was wir genau nehmen (auch das hatte sich erst nach einiger Zeit eingependelt).

1 1/4 Tasse Nussmüsli
1 Tasse Schokoknuspermüsli
1/2 Tasse Weinbeeren
1/4 Tasse Schokostreusel (zartbitter)

Das sieht sehr simpel aus, es ergibt aber ein unglaublich fruchtiges und schokoladiges Müsli, dass trotzdem nicht allzu zuckrig schmeckt. Natürlich kann man statt der Weinbeeren auch Rosinen nehmen...sollte man aber nicht. Sie schmecken meiner Meinung nach einfach besser, saftiger und aromatischer. Wenn, dann sollten es zumindest die Rosinen von Seeberger oder einer guten Biomarke sein und nicht diese toten Klümpchen aus dem Backregal. Das ist einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn man Rosinen liebt.

Und weil wir schon beim Frühstück sind, will ich noch von einer neuen Frühstücksleidenschaft berichten. Overnight Oats. So weit so gut. Das Konzept, Getreideflocken mit Dingen(TM) drin über Nacht in Milch einzuweichen, war mir jetzt nicht neu. Aber auf dieser Seite gibt es einfach so unglaublich leckere Ideen, dass ich mittlerweile mindestens 2 Mal die Woche Overnight Oats mache. Warum nicht jeden Tag? Weil ich trotz allem ein deftiger Frühstücker bin und jeden Tag süß nicht so mein Ding ist. Mein Lieblingsrezept ist sehr einfach und hat mir bewiesen, dass ich auch in Apfelsaft eingelegte Haferflocken mag, was ich bis dahin stark bezweifelte. Probiert es aus, selbst wenn ihr skeptisch seid. Ein kleiner Nachteil für mich ist, dass ich Essen direkt aus dem Kühlschrank nicht so gut vertrage. Das liegt mir immer schwer im Magen. Meist versuche ich sie etwas früher raus zu stellen, oder ich esse deftig und nehme sie mir für zwischendurch mit ins Büro. Einfach abends direkt im Transportbehälter zubereiten und in den Kühlschrank stellen. Mittlerweile habe ich auch schon etwas variiert und benutze anderes Obst, diverse Flüssigkeiten zum Einweichen (Orangensaft, Milchalternativen, Milch mit einem Nussmus vermischt wie Mandel, Erdnuss oder gemischtes Nussmus), andere Flocken (zwarte Haferflocken, weil ich es matschig mag oder andere Getreide) und verschiedene Nuss- und Ölsamenvarianten. Im Grunde ist der Aufbau oft gleich. Ich tut Getreideflocken in einen Behälter, kippt eine Einweichflüssigkeit dazu, tut darauf dann ein Milchprodukt (Quark, Joghurt, körniger Frischkäse) mit oder ohne untergerührten Zusatz, dann kommt Obst drauf und ggf. noch was Knuspriges. 

Donnerstag, 29. Januar 2015

Kritharaki-Gratin

Sollte euer Neujahrsvorsatz lauten, dass ihr von nun an euren Fettkonsum einschränken wollt, solltet ihr jetzt nicht weiterlesen. Diejenigen, die jetzt erst richtig hellhörig geworden sind: "Willkommen! Setzt euch! Nehmt euch ein Shortbread oder ein Peanut Butter Cup!"




Dieses Rezept habe ich schon unzählige Male nachgekocht und immer wieder leicht verändert. Diese Version ist sozusagen die Essenz. Das Original findet ihr hier. 


Zutaten für 4 Personen:

ca. 370 g Zucchini und Paprika (Anteile wie ihr habt oder mögt)
250 ml Brühe (ich nehme meist Fleischbrühe)
250 ml Kochsahne (ihr könnt natürlich auch normale Sahne nehmen)
250 g Hackfleisch (ich nehme mal Rind und mal halb und halb, was grad da ist eben)
150 g Kritharaki
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Tomatenmark
100 g Schafskäse
60 g geriebenen Käse (bei mir meist Cheddar)
1 EL Öl
1 EL getr. Majoran
1 TL geräuchertes Paprikapulver (für die Geschmacksexplosion)
Salz, Pfeffer


Zubereitung

Zwiebel, Zucchini und Paprika würfeln und Knoblauch fein hacken. Den Schafskäse könnt ihr auch schon mal in Würfel schneiden und den Käse reiben. Dann ist das erledigt. Öl in einer hohen Pfanne leicht erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen. Es soll nicht bräunen, also die Hitze ruhig recht niedrig stellen. Nach 2-3 Minuten das Hack dazu geben und krümelig braten. Brühe, Kochsahne, Tomatenmark, Paprika, Zucchini, Kritharaki und die Gewürze bis auf das Salz dazu geben und so lange garen, bis die Kritharaki gar sind, aber noch etwas Biss haben. Das dauert ca. 10-15 Minuten. Dabei solltet ihr sehr häufig rühren. Also nicht nur alle 5 Minuten sondern lieber ein Mal die Minute, da das Zeug gerne anbackt.  Es sollte am Ende schon recht dick, aber nicht trocken sein. Eher breiartig. Wenn es zu trocken ist, etwas Brühe nachgießen. Am Ende probieren, ob es salzig genug ist, sonst noch nachsalzen. Während des Rührens schon mal den Grill eures Backofens auf "so heiß wie möglich" einstellen. Wenn ihr keinen Grill habt zur Not auf Ober/Unterhitze stellen und dort "so heiß wie möglich".

Die Pfanne vom Herd nehmen und den Schafskäse unterrühren. Alles in eine Auflaufform geben und mit geriebenen Käse bestreuen. Die Auflaufform auf der obersten Schiene in den Ofen schieben und dort für 5 Minuten Überbacken. Fettisch!

Mittwoch, 14. Januar 2015

Dreierlei "Nudeln" mit Erdnusssoße



Dieses Gericht habe ich nun schon mehrfach nachgekocht und es gilt bei uns als schnelles Essen. Das Original findet ihr hier. Ich habe es jedoch an einigen Stellen verändert. Generell ist das Rezept vegan, allerdings nehme ich meist Hühnerbrühe, weil es uns egal ist und ich sie lieber mag. Wer es rein vegan haben will, kann natürlich auch Gemüsebrühe benutzen.

Zutaten für 2 Personen: 

  • 160g Spagetti
  • insgesamt ca. 340g Möhren und Zucchini (Verhältnis je nach Geschmack)
  • eine kleine Zwiebel (wenn ich rote habe nehme ich sie, sonst eine ganz normale)
  • 80g Erdnussmus (wer hier Erdnussbutter nimmt, muss aufpassen, dass es insgesamt nicht zu salzig wird)
  • 1 EL neutrales Öl oder auch Sesamöl
  • ca. 1-2 cm Ingwer (Hab ich schon mal weg gelassen weil wir keinen da hatten. War trotzdem lecker.)
  • 100ml Brühe
  • etwas Cayennepfeffer
  • 1 EL Sojasoße (je nach Geschmack auch mehr)
  • eventuell Salz

Bei diesem Rezept schneide ich die Möhren und Zucchini mit einem Julienneschneider. Wer sowas nicht hat und/oder wem die Form egal ist, kann alles auch einfach klein schneiden (es empfiehlt sich dann keine Spagetti sondern kürzere Nudeln zu nehmen). Die Garzeit könnte sich etwas erhöhen, wenn die Stücke größer sind. Wasser aufsetzen. Die Zwiebel und den Ingwer fein würfeln, dann die Spagetti ins kochende Wasser tun. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebeln und dann Möhren, Zucchini und Ingwer bei mittlerer Hitze anbraten (ca. 5 Minuten insgesamt). Die Brühe dazu geben und alles so lange garen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann das Erdnussmus unterrühren und den Cayennepfeffer und die Sojasoße dazu geben. Die Nudeln können dann ruhig tropfnass dazu, weil die Soße meist recht schnell einkocht (eventuell noch etwas Wasser oder Brühe nachgießen). Bei mir passt es meist zeitlich sehr gut, dass die Nudeln und die Soße gleichzeitig fertig sind. Eventuell mit Salz nachwürzen.

Mittwoch, 6. August 2014

Nudeln mit Butternutkürbis und Bacon

Dies ist ein Rezept, das ich aus dem neuen Kochbuch nachgekocht habe. Es war sehr lecker. Leider habe ich vergessen, es in der schönen Variante auf dem Teller am Abend zu fotografieren, darum gibt es hier nur ein unelegantes Foto von den Resten, die ich am nächsten Tag mitgenommen habe:


Zutaten für 4 Personen
400g Butternutkürbis
3 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
300g Nudeln (ungekocht)
1 Zwiebel
150g Bacon in Scheiben
1 Knoblauchzehe
300ml Kochsahne (single cream)
1 TL gehackte Petersilie (im Original Salbei, aber den mag ich nicht)
40g Parmesan, gerieben


Anmerkung zur Sahne: Single Cream gibt es in der Form hier in Deutschland nicht. Sie hat 18% Fett und nicht 30 % wie bei uns die normale Sahne. Ich kam nur an normale Sahne ran, darum habe ich es damit gemacht. Mir war es aber insgesamt zu fettig und ich bin da nicht zimperlich. Von daher würde ich beim nächsten Mal die 15%ige Kochsahne oder halb Milch halb Sahne nehmen.
 

Zubereitung
Backofen auf 200°C vorheizen (O/U-Hitze). Den Kürbis waschen, entkernen und mit Schale in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden. Mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. 20 Minuten auf der obersten Schiene im Ofen garen, bis der Kürbis leicht gebräunt und gar ist. Laut Rezept sollte man ihn auch wenden, aber das habe ich vergessen. Ist trotzdem gut geworden.


Nudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und mit 1-2 EL Nudelwasser zurück in den Topf tun.
 

Die Zwiebel fein würfeln, die Knoblauchzehe pressen oder fein hacken, den Bacon in Streifen schneiden (bei mir waren sie ca. 1 cm breit und 2 cm lang). Einen EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und bei geringer Hitze die Zwiebeln ca. 5 Minuten andünsten bis sie glasig aber nicht dunkel sind. Den Bacon dazu geben und 3-4 Minuten mit braten. Den Knoblauch ebenfalls dazu geben und kurz mit braten aber nicht braun werden lassen. Dann Sahne und Petersilie dazu geben und aufkochen lassen. Den Kürbis dazu geben und kurz mit kochen, bis die Soße etwas eingekocht ist. Im Rezept sollte man den Kürbis mit geeignetem Gerät noch etwas zerdrücken, ich habe ihn aber so gelassen. Es sollte vor allem die Sauce noch sämiger machen, was in meinem Fall aber nicht nötig war. Wenn ich Sahne mit weniger Fett nehme, könnte es vielleicht eher von Nutzen sein.
 

Die Pfanne vom Herd nehmen, Parmesan unterrühren und abschmecken. Dann die Nudeln dazu geben und servieren.

Man kann für eine vegetarische Variante den Bacon auch gut weglassen. Er macht das Ganze etwas würziger, aber es würde auch ohne gut schmecken.

Dienstag, 22. Juli 2014

Neues Kochbuch: Family kitchen cookbook von Caroline Bretherton

Ich habe mir vor kurzem ein neues Kochbuch gekauft. Es war ein Fund bei TK-Maxx und ich dachte mir, es könnte ganz nett sein. Hat nur 13 € gekostet (ursprünglich wohl 30). Als ich es dann allerdings zu Hause durch geblättert habe, war ich begeistert. Viele alltagstaugliche, einfache Rezepte und auch einige aufwändigere für besondere Tage. Zuerst dachte ich, dass das Kapitel für Babys und Kleinkinder eher unspannend für mich ist, aber weit gefehlt. Die Rezepte sind zwar sehr simpel, klingen aber total lecker. Sicher praktisch für ein schnelles Essen im Büro. Und der ein oder andere Brei könnte sicher auch eine Reispfanne aufpeppen oder als etwas andere Nudelsoße dienen. Die einzelnen Kapitel sind sehr spannend und es gibt immer wieder zwischendurch Tipps und Hinweise, z.B. wie man mit schwierigen Essern umgeht. Was ich auch sehr praktisch finde, ist das "freeze"-Symbol bei den Gerichten, die sich gut einfrieren lassen.

Hier ein paar Eindrücke:




















 



Dienstag, 8. Juli 2014

Schnelles Essen fürs Büro (Vegan, falls es wen interessiert)



Dieses Essen habe ich am Abend für den nächsten Tag vorbereitet und es braucht ca. 5 Minuten, wenn man ein paar Dinge auf Vorrat hat. Da ich es nach Gefühl gekocht habe und meine Portionen für die meisten Menschen nicht mal als Vorspeise genug sind, erzähle ich nur was rein kommt, nicht wie viel (wüsste ich eh nicht genau)

Zutaten
  • gekochte Nudeln vom Vortag
  • Kirschtomaten, geviertelt
  • Räuchertofu, in Würfeln
  • Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten (ich brauche nie ein ganzes Bund auf, darum schneide ich immer alles und friere den Rest ein)
  • etwas Öl für die Pfanne
  • Gewürze
Im Grunde habe ich alles einfach in die Pfanne geschmissen und kurz angebraten. Die Tomaten kamen etwas später rein, da sie sonst so stark zerfallen. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und geräucherter Paprika. Die habe ich mir vor kurzem bei Oil & Vinegar (ca. 4 €) gekauft:







Eigentlich bin ich nicht so der Fan von stark räucherigem Geschmack und wenn man an dem Döschen riecht, ist das schon recht extrem. Ich würze jedoch sehr sparsam damit und es verleiht dem Essen eine leckeres Aroma.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Bento #140


Mein Essen für heute. Nicht im Bild ist ein einfacher griechischer Joghurt, den ich mit dem Obst gegessen habe.

Rot
Erbsen und Möhren

Gelb
Vegetarische Bällchen und Wiener

Blau
Brot mit Erdnussbutter

Lila
Trauben und Kiwi

Dienstag, 17. Juni 2014

Bento #139


Mein Essen für den heutigen Arbeitstag:

Rot
Nudeln mit vegetarischen Bällchen
 

Gelb
Käsewürfel, Wiener, Tomaten und Oliven
 

Blau
Ei, Ketchup
 

Lila
Brot mit Camembert
 

Breischale
Banane, Trauben, Kiwi und Pfirsich

Montag, 16. Juni 2014

Bento #138


Heute habe ich meine neue Lunchbox eingeweiht. Eigentlich sogar zwei, denn die Kleine auf der linken Seite mit dem Müsli drin habe ich am Samstag gekauft. Es handelt sich übrigens um eine Breischale von Hema. Gerade Babyartikel kann man meist sehr gut zweckentfremden.

Was es heute zu essen gab:

Laptop Lunchbox
In der roten Schale ist ein Rest Gemüsepaella vom Wochenende. Das Rezept findet ihr bei hier bei EatSmarter. In der blauen Schale ist Paprika, in der lila Schale sind Käsewürfel. In der Gelben habe ich Oliven, Peperoni, Kirschtomaten und in dem kleinen Töpfchen ist Kräuterquark als Dip.

Breischale
Hier ist einfach nur Müsli drin (selbst gemischtes) und Beeren.

Runde Schale
Obst für zwischendurch


Laptop Lunchbox

Seit über 2 Jahren schleiche ich um diese Lunchbox rum. Es gab sie allerdings lange nur in den USA und ich hatte keinen Shop gefunden, der zu einigermaßen bezahlbaren Konditionen nach Deutschland verschickt, wenn denn überhaupt. Mittlerweile sind die Dinger aber so beliebt, dass selbst Amazon.de eine halbwegs gute Auswahl hat. Ich hatte allerdings bei Amazon.com bestellt. 



Das Ganze hat ein recht einfaches System, auch wenn ich mich nicht sklavisch daran halten werde. In die gelbe Box kommt Gemüse, in die rote Box Getreide, in die blaue Box Obst, in die türkisfarbene Box Fleisch oder ähnliches und in die ganz kleine Milchprodukte. Wenn man sich anschaut, wie andere sie packen, ist aber auch alles weitere möglich. Ich mag es, dass man auch einige Container zu machen kann, was mir beim Packen meiner anderen Bentoboxen immer gefehlt hat.