Mir sind wieder komische Gedanken durch den Kopf gegeistert. Heute sind ja viele unzufrieden mit ihrem Job. Die einen fühlen sich unterfordert/überfordert, die anderen unterbezahlt oder alles auf einmal. Nun ist es ja so, dass man heute die Wahl zwischen Arbeiten hat, die eher mit dem Kopf, mit den Händen oder einer Kombination aus beidem ausgeführt werden. Aber wie war das damals? Da hatte ja nicht jeder die Möglichkeit, einen akademischen, eher kopflastigen Beruf zu ergreifen. Waren die Menschen einfacher gestrickt, so dass weniger überhaupt in der Lage waren, hochtrabend wissenschaftlich oder anderweitig zu arbeiten, oder haben sie einfach nicht so viel drüber nachgedacht? Wenn also der Sohn des Müllers ein totaler Intelligenzbolzen war, zwei linke Hände hatte, aber theoretisch die Dichte von Mehl bestimmen konnte, wurde er wahrscheinlich trotzdem Müller und war damit vielleicht unglücklich, wusste aber nicht, dass er für Gehirnakrobatik geschaffen war. Das war ja weniger verbreitet. Oder nicht? Ich meine, nur weil die potentiellen Akademiker nicht gefördert wurden, bleiben sie ja trotzdem potentielle Akademiker. Das muss doch irrsinnig frustrierend gewesen sein. Gibt es ja heute auch noch, aber früher war der Zugang zu Bildung ja noch schwieriger. Hm...
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Sonntag, 3. April 2011
Mittwoch, 12. Januar 2011
Neue Hobbies?
Ich habe entdeckt, wie lustig es sein kann, sich auf dem Handy die WLAN-Namen der Umgebung anzeigen zu lassen, wenn man gerade unterwegs ist. "Armada" fand ich nett, besonders wenn man bedenkt, vor welcher Institution ich gerade stand. Aber darüber wollen wir Stillschweigen bewahren. "Duckduckduck" war natürlich einer meiner Favoriten. Den habe ich schon vor ein paar Wochen gefunden. Die meisten sind aber ziemlich unkreativ. Genauso wie die Wortvorschläge von Google. Wenn man einen Buchstaben eingibt, kommt ja die Liste der meist gesuchten Worte (wenn ich mich nicht irre, korrigiert mich bitte). Bei A stand da
amazon
aldi
amazon.de
ard
Irgendwie schon traurig. Was sagt das denn bitte über unsere Gesellschaft aus? Konsum wohin man schaut. Mich beruhigt allerdings, dass es noch mehr Menschen gibt, die URLs bei Google eingeben, anstatt gleich in die Adresszeile.Wenn man mal so durch schaut, sind bei den Buchstabenergebnissen meistens Shops dabei. Oder auch teilweise Dinge, von denen ich noch nie gehört habe. Nun gut, LZO muss ich nicht kennen. Bin keine Oldenburgerin. Aber interessant, dass das so weit vorne mit mischt. Und nein, ich habe nicht zu viel Zeit.
Dienstag, 29. Juni 2010
Montag, 5. Oktober 2009
Ein Mal Prinzessin
Ein Kollege wies mich heute auf einen herrlichen Spleen der Briten hin. Wer es auch sehen will, befolge bitte die nachstehende Anleitung (keine Angst, es passiert nix Böses).
1. Geht auf die Seite www.ctshirts.co.uk (Sie haben dort ganz nebenbei auch gar nicht mal so schlechte Klamotten, wenn man mal was Klassisches sucht. Ich bin ernsthaft am Überlegen, was zu bestellen.)
2. Legt eine beliebige Klamotte in den Warenkorb.
3. Geht zur "Kasse" bzw. "Checkout".
4. Klickt auf "Express Bestellabschluss" bzw. "Express Checkout".
5. Wählt dann eure gewünschte Anrede aus dem reichhaltigen Repertoire. Also wenn ich bestelle, werde ich Prinzessin oder Countess. Soviel steht fest. Und das lasse ich mir dann ins Büro liefern.
Isses nicht süß?
Apropos Shopping. Gestern war ja in jeder zweiten Stadt Verkaufsoffener. An sich ne tolle Sache und ich hatte auch wirklich wirklich Lust, mal wieder wo anders als bei IKEA und OBI Geld zu lassen, aber das war wohl nix. Die Gelegenheit hat nämlich jeder zweite Konsument wahrgenommen und von daher war es etwas ... nunja, kuschelig.
Donnerstag, 19. März 2009
Allgemeines Blabla
Weil so schönes Wetter ist, will ich mal wieder mein Blog füttern. Ja, ich weiß. Die Logik klemmt ein wenig. Aber wenn das Wetter schön ist, habe ich oft gute Laune und wenn ich gute Laune habe, werde ich aktiv und kreativ und wenn ich aktiv und kreativ werde, brauche ich Dinge zu tun, sonst verpufft die Kreativität einfach so in der Gegend, was blöd wäre. Leider hat sich meine Motivation nicht auf meine Arbeit ausgeweitet. Zumindest nicht nennenswert. Schade eigentlich. Aber vielleicht kommt das noch (wer’s glaubt). Mir fallen so viele Dinge ein, die ich lieber tun würde, als zu arbeiten. Backen, Basteln, Fotografieren, Sport, Reisen, Singen, Tanzen, Shoppen, Radfahren, Spazierengehen, Putzen (wasn?) … ja, praktisch eigentlich alles außer arbeiten. Dumm gelaufen würd ich sagen. Dazu leidet meine Motivation auch unter meinem dürftigen Schlaf. Wenn man müde ist, tun sich ungeliebte Arbeiten noch schwerer als sowieso schon. Da kann auch der Sonnenschein nicht viel ausrichten. Aber immerhin bin ich wieder etwas sportlicher geworden. Den fiesen Bauchmuskelkater ignoriere ich an der Stelle jetzt einfach mal. Es ist ja bald wieder Wochenende. Im Moment fliegt die Zeit irgendwie. Aber immerhin habe ich schon so einiges erledigt gekriegt. Meine Steuererklärung ist seit 2 Tagen abgeschickt, was schon mal ein echter Fortschritt ist. Den Einkaufsbeutel will ich noch fertig nähen. Ich will mich noch um meinen Umzug zu 1&1 (keine Kommentare bitte) kümmern und ich brauche noch eine kleine Geburtstagsidee. Eine Blume ist einen schnellen Heldentot gestorben und braucht Ersatz und ich will langsam mal den Balkon auf Vordermann bringen. Besonders neue Sitzgelegenheiten wären nett. Und ein paar neue Pflanzen. Aber das hat noch Zeit, bis es wärmer wird ... genug gelabert. Einen schönen Tach noch.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Schohokoholahadehe
Schokolade. Gebt mir Schokolade. Im Moment bin ich wieder regelrecht süchtig nach dem Zeug. Warum kann ich nicht zur Abwechslung mal beim Anblick einer Karotte* oder einer Paprika in Verzückung geraten? Warum ist es immer Schokolade? Naja, ist alles biologisch oder wie auch immer zu erklären. Endorphine, Fett, Zucker und so. Aber trotzdem. Ich wäre ja bereit, Karotten zu essen. Ich mag Karotten. Aber sie sind halt nicht so toll wie Schokolade. Gerade habe ich meine Leidenschaft für die Felix-Riegel (an der Kasse vom Bio-Supermarkt) wieder entdeckt. Einer hat nur 45 Gramm. Da ist es nicht ganz so schlimm, wenn man sich nicht beherrschen kann**. Dinky und Milky sind gerade meine Lieblingssorten. Eine Freundin von mir hat mich am Wochenende dazu noch mit Milka Karamell angesteckt. Das sind die übelsten Phasen. Die, in denen ich die OMGWTFZUCKER-Sorten bevorzuge. Also keine Hachez 55% oder schwarz-schwärzer-am-schwärzesten. Nein, es müssen die lila Zuckerbomben sein. Obwohl ich auch an der Ritter Sport Marzipan nicht wirklich vorbei gehen kann. Oder an der Ritter Sport Kakaocreme, wenn es sie noch geben würde.*** Oder Ovomaltineschokolade … tschuldigung. Wollte nicht auf die Tastatur sabbern. Muss sowieso los. Treffen der anonymen Schokoholiker. Bin dran mit Essen mitbringen.****
*Möhre, Wurzel, Mohrrübe (ist der Name eigentlich politisch korrekt?)
**außer man kauft generell zwei, so wie ich
***Alles, was ich gerne mag, wird früher oder später abgeschafft oder nur noch in Österreich bzw. der Schweiz verkauft. Das Plus-Müsli von Vitalis, der Fjord-Joghurt, diese fiesen Kugeln bei einem bestimmten Bäcker hier in der Gegend…
****Karotten
*Möhre, Wurzel, Mohrrübe (ist der Name eigentlich politisch korrekt?)
**außer man kauft generell zwei, so wie ich
***Alles, was ich gerne mag, wird früher oder später abgeschafft oder nur noch in Österreich bzw. der Schweiz verkauft. Das Plus-Müsli von Vitalis, der Fjord-Joghurt, diese fiesen Kugeln bei einem bestimmten Bäcker hier in der Gegend…
****Karotten
Mittwoch, 18. Februar 2009
Sonnenschein und Hippielaune
Hach, die Sonne! Auch wenn meine Motivation nicht die Beste ist, so ein paar kleine Sonnenstrahlen durchs Bürofenster können trotzdem enorm die Laune steigern. Gut, vielleicht in meinem Fall nur bedingt, da sie mir gegen Mittag direkt ins Gesicht strahlt und es damit völlig unmöglich macht, etwas auf dem Monitor zu erkennen. Und das lahme Argument, ich könnte doch das Rollo zu machen, lasse ich nicht gelten. Die Sonne aussperren? Also wirklich! Wenn sie mich zu Hause vom Computerspielen abhält, ja das ist was anderes. Aber so?
Zum Mittag gab es heute eine gar köstliche Allergiespritze. Yummie! Mein Arm kribbelt jetzt schon und wird über Nacht wahrscheinlich wieder um 1/3 seiner normalen Größe wachsen. Aber wenn ich so an den nahenden Frühling denke, ist es das Wert.
Habe gerade den Ohrwurm „Good Morning Starshine“ Nettes Lied. Nettes Musical. Wenn ich in allgemeiner „Ach-Welt-leck-mich-doch-Laune“ bin, höre ich immer gerne „I’ve got life“. Da lacht der Hippie in mir. Habe gerade den Drang, mich mit langem Rock, ohne Schuhe und mit Bändern im Haar in die Sonne zu flätzen. Bei den Außenthemperaturen könnte das eine interessante Erfahrung abgeben.
Ja, soviel dazu. Mittagstief überstanden. Weiter geht’s. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Peace!
Zum Mittag gab es heute eine gar köstliche Allergiespritze. Yummie! Mein Arm kribbelt jetzt schon und wird über Nacht wahrscheinlich wieder um 1/3 seiner normalen Größe wachsen. Aber wenn ich so an den nahenden Frühling denke, ist es das Wert.
Habe gerade den Ohrwurm „Good Morning Starshine“ Nettes Lied. Nettes Musical. Wenn ich in allgemeiner „Ach-Welt-leck-mich-doch-Laune“ bin, höre ich immer gerne „I’ve got life“. Da lacht der Hippie in mir. Habe gerade den Drang, mich mit langem Rock, ohne Schuhe und mit Bändern im Haar in die Sonne zu flätzen. Bei den Außenthemperaturen könnte das eine interessante Erfahrung abgeben.
Ja, soviel dazu. Mittagstief überstanden. Weiter geht’s. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Peace!
Freitag, 2. Januar 2009
Emanzen vor!
Ein schönes neues Jahr euch allen! Beginnen wir doch gleich mit etwas Feminismus:
Ich habe auf dieser Seite zufällig diesen netten Text gefunden. Er ist vielleicht etwas provokativ, aber trotzdem einfach nur herrlich. Der Verfasser stand leider nicht dabei.
Eines schönen sonnigen Tages sitzt Eva im Garten Eden, richtet ihren Blick nach oben und ruft Gott an: "Herr ich habe ein großes Problem!" Der Herr sieht ihre bekümmerte Miene und fragt: "Wo drückt es denn, mein Kind?!"
Mit einem tiefen Seufzer kommt die Antwort: "Herr, ich weiß, Du hast mich erschaffen mit der schönsten Figur, die man sich wünschen kann, Du hast mir diesen wundervollen Garten als mein Zuhause geschaffen, Du gabst mir alle diese wunderbaren Tiere, und diese fröhliche, listige und komödiantische Schlange - und ich bin trotzdem nicht so recht glücklich!" "Was fehlt Dir denn, mein Kind?" fragte Gott zurück. "Ich habe mich an den Äpfeln übergegessen, mich beachtet niemand und ich fühle mich so recht einsam und allein!" erwidert Eva.
Ja aber - da kann ich doch etwas für dich tun," schmunzelt der Herr. "Ich schaffe dir einfach einen Gefährten - einen Mann!"
"Was ist ein Mann, Herr?" fragt Eva.
"Der Mann, den ich dir kreiere wird ein mit vielen Fehlern behaftetes und auch mit manchen Charakterschwächen behaftetes Lebewesen sein. Er wird lügen, betrügen und ein Prahlhans sein. Alles in allem - er wird dir sicherlich manche unangenehme Stunden bereiten. Aber andererseits wird er größer sein als du, stärker und schneller, und er wird jagen und fischen können. Er wird auch oft dümmlich aufgeregt wirken, aber er wird dir auch eine nützliche Hilfe sein für manche Dinge, für die du zu schwach sein wirst. Aber nach deiner Beschwerde über Einsamkeit, werde ich ihn auch so gestalten, daß er zu jeder Zeit - na ja, hmm - auch deine körperlichen Gefühle befriedigen kann, und er wird nützlich sein, dir Nachkommen zu ermöglichen. Er wird manchmal recht töricht sein, wird sich auch mit kindischen Dingen befassen, wie boxen, kämpfen, Ballspielen, mit Murmeln spielen oder golfen. Er wird auch nicht allzu klug sein, sodaß er später immer wieder deine Ratschläge brauchen wird, um vernünftige Entscheidungen treffen zu können.
"Das hört sich zu gut an, um wahr zu sein," erwidert Eva, und zieht ein Augenbraue in die Höhe, "wo ist da der Haken, Herr?"
"Nichts weiter", meint der Herr, "du kannst ihn haben, wie beschrieben - allerdings unter einer strengen Bedingung!"
"Und was wäre die?" fragt Evchen.
"Ja, wie ich schon sagte", meinte der Herr, "er wird stolz und arrogant sein, und er wird sich selbst bewundern, und sich für den Ursprung und den Nabel der Welt halten - deswegen wollen wir ihn in dem Glauben lassen, daß ich ihn zuerst geschaffen hätte und danach erst dich. Erinnere dich stets an unsere heutige Abmachung - und laß es unser Geheimnis bleiben: Von Frau zu Frau!
Ich habe auf dieser Seite zufällig diesen netten Text gefunden. Er ist vielleicht etwas provokativ, aber trotzdem einfach nur herrlich. Der Verfasser stand leider nicht dabei.
Eva und Adam
Eines schönen sonnigen Tages sitzt Eva im Garten Eden, richtet ihren Blick nach oben und ruft Gott an: "Herr ich habe ein großes Problem!" Der Herr sieht ihre bekümmerte Miene und fragt: "Wo drückt es denn, mein Kind?!"
Mit einem tiefen Seufzer kommt die Antwort: "Herr, ich weiß, Du hast mich erschaffen mit der schönsten Figur, die man sich wünschen kann, Du hast mir diesen wundervollen Garten als mein Zuhause geschaffen, Du gabst mir alle diese wunderbaren Tiere, und diese fröhliche, listige und komödiantische Schlange - und ich bin trotzdem nicht so recht glücklich!" "Was fehlt Dir denn, mein Kind?" fragte Gott zurück. "Ich habe mich an den Äpfeln übergegessen, mich beachtet niemand und ich fühle mich so recht einsam und allein!" erwidert Eva.
Ja aber - da kann ich doch etwas für dich tun," schmunzelt der Herr. "Ich schaffe dir einfach einen Gefährten - einen Mann!"
"Was ist ein Mann, Herr?" fragt Eva.
"Der Mann, den ich dir kreiere wird ein mit vielen Fehlern behaftetes und auch mit manchen Charakterschwächen behaftetes Lebewesen sein. Er wird lügen, betrügen und ein Prahlhans sein. Alles in allem - er wird dir sicherlich manche unangenehme Stunden bereiten. Aber andererseits wird er größer sein als du, stärker und schneller, und er wird jagen und fischen können. Er wird auch oft dümmlich aufgeregt wirken, aber er wird dir auch eine nützliche Hilfe sein für manche Dinge, für die du zu schwach sein wirst. Aber nach deiner Beschwerde über Einsamkeit, werde ich ihn auch so gestalten, daß er zu jeder Zeit - na ja, hmm - auch deine körperlichen Gefühle befriedigen kann, und er wird nützlich sein, dir Nachkommen zu ermöglichen. Er wird manchmal recht töricht sein, wird sich auch mit kindischen Dingen befassen, wie boxen, kämpfen, Ballspielen, mit Murmeln spielen oder golfen. Er wird auch nicht allzu klug sein, sodaß er später immer wieder deine Ratschläge brauchen wird, um vernünftige Entscheidungen treffen zu können.
"Das hört sich zu gut an, um wahr zu sein," erwidert Eva, und zieht ein Augenbraue in die Höhe, "wo ist da der Haken, Herr?"
"Nichts weiter", meint der Herr, "du kannst ihn haben, wie beschrieben - allerdings unter einer strengen Bedingung!"
"Und was wäre die?" fragt Evchen.
"Ja, wie ich schon sagte", meinte der Herr, "er wird stolz und arrogant sein, und er wird sich selbst bewundern, und sich für den Ursprung und den Nabel der Welt halten - deswegen wollen wir ihn in dem Glauben lassen, daß ich ihn zuerst geschaffen hätte und danach erst dich. Erinnere dich stets an unsere heutige Abmachung - und laß es unser Geheimnis bleiben: Von Frau zu Frau!
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