Sonntag, 3. April 2011

Wie war das wohl ...

Mir sind wieder komische Gedanken durch den Kopf gegeistert. Heute sind ja viele unzufrieden mit ihrem Job. Die einen fühlen sich unterfordert/überfordert, die anderen unterbezahlt oder alles auf einmal. Nun ist es ja so, dass man heute die Wahl zwischen Arbeiten hat, die eher mit dem Kopf, mit den Händen oder einer Kombination aus beidem ausgeführt werden. Aber wie war das damals? Da hatte ja nicht jeder die Möglichkeit, einen akademischen, eher kopflastigen Beruf zu ergreifen. Waren die Menschen einfacher gestrickt, so dass weniger überhaupt in der Lage waren, hochtrabend wissenschaftlich oder anderweitig zu arbeiten, oder haben sie einfach nicht so viel drüber nachgedacht? Wenn also der Sohn des Müllers ein totaler Intelligenzbolzen war, zwei linke Hände hatte, aber theoretisch die Dichte von Mehl bestimmen konnte, wurde er wahrscheinlich trotzdem Müller und war damit vielleicht unglücklich, wusste aber nicht, dass er für Gehirnakrobatik geschaffen war. Das war ja weniger verbreitet. Oder nicht? Ich meine, nur weil die potentiellen Akademiker nicht gefördert wurden, bleiben sie ja trotzdem potentielle Akademiker. Das muss doch irrsinnig frustrierend gewesen sein. Gibt es ja heute auch noch, aber früher war der Zugang zu Bildung ja noch schwieriger. Hm...

Kommentare:

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    nolvadex

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  2. Ich denke, das der Sohn des Müllers, sobald er anfing, laut über die Dichte von Mehl nachzudenken, wahrscheinlich zu hören bekam, er solle sich doch nicht mit einem derartigen Schwachsinn beschäftigen, sondern etwas Sinnvolles tun.
    Was womöglich zu jener Zeit, an jenem Ort auch tatsächlich sinnvoller war.

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