Mittwoch, 7. Juli 2010

Gut gegen Nordwind


Nun habe ich auch dieses durch. Ich hatte es mir am Bahnhof gekauft, weil ich schon so viel Gutes davon gehört habe. Allerdings musste ich feststellen, dass mein Geschmack wohl nicht dem der breiten Masse entspricht, denn ich war nicht sonderlich angetan. Die Idee war toll, und die erste Hälfte fand ich auch durchaus gut. Aber ab der Mitte musste ich mich doch arg durchquälen. Ich habe die Dramatik zwar verstanden, aber ich bin kein großer Freund derartiger Dramatik. Das soll aber nicht heißen, dass das Buch nicht lesenswert wäre. Wer komplizierte Liebesgeschichten und Liebesdramen mag, ist hier genau richtig. Der wird das Buch sicher mögen.

Sie schreibt eine Email, landet aber leider beim Falschen. Der klärt sie über den Irrtum auf, doch zu Silvester kriegt sie ihn wieder in ihren Verteiler. Der Anfang eines Emaildialogs. Aber irgendwann wird es zu einer Sucht. Sie können nicht mehr ohneeinander, was natürlich bei ihr etwas mit ihrem Mann und den zwei Kindern kollidiert. Das Ende des Buches macht die Sache dann auch nicht besser. Ja, ich mag es halt nicht. Auch dieses hätte ich im Angebot und würde es einem Interessenten für nix zusenden.



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