Dienstag, 16. August 2011

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von Anne Helene Bubenzer


Es war klein und es versprach eine angenehme Lektüre für den Urlaub zu sein. Ach ja, und der Protagonist ist ein Teddybär, was für mich auch ein wichtiges Auswahlkriterium war. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte eines Bären von seiner Geburt 1921 bis zu seinem Altersdomizil über alle Hände, durch die er gegangen ist. Die Geschichte ist bei weitem nicht so leicht, wie ich geglaubt habe. Ganz im Gegenteil. Er erlebt durchaus sehr unangenehme Dinge, wie z.B. den zweiten Weltkrieg, Krankheit und Familienabgründe. Ich empfand den Schreibstil als sehr angenehm, auch wenn die Autorin dazu neigte, eine etwas einheitliche Kapitelstruktur zu haben. Aber das fiel mir im Grunde erst mit der Zeit negativ auf, als es sich sehr arg zu wiederholen begann. Mir vermieste das aber nicht das Lesevergnügen. Insgesamt ein kurzweiliges und sehr schönes Buch, nach dem man den eigenen Teddybär (sofern man einen hat) nie wieder mit den gleichen Augen sehen wird.

Kommentare:

  1. Das Cover kommt mir sogar bekannt vor. *staun* Danke jedenfalls für die Erinnerung, das kommt auf die "Noch-Lesen-Liste".

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  2. Gern geschehen. Hm, vielleicht hast du es bei mir im Urlaub gesehen?

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